16. 3. 87 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. C 68/13
Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses zu dem „Vorschlag für eine Entscheidung des
Rates über eine zusätzliche Maßnahme der Gemeinschaft zur Ausmerzung der Brucellose, Tuberku-
lose und Leukose der Rinder" (*)
(87/C 68/08)
Der Rat beschloß am 10. November 1986, den Wirtschafts- und Sozialausschuß gemäß Artikel 43 und
198 des EWG-Vertrags um Stellungnahme zu der vorgenannten Vorlage zu ersuchen.
Der Wirtschafts- und Sozialausschuß beschloß, Herrn Storie-Pugh als Hauptberichterstatter mit der
Vorbereitung der Arbeiten über dieses Thema zu betrauen.
Auf seiner 242. Plenartagung (Sitzung vom 16. Dezember 1986) gab der Wirtschafts- und
Sozialausschuß ohne Gegenstimmen bei 3 Stimmenenthaltungen folgende Stellungnahme ab:
Der Wirtschafts- und Sozialausschuß befürwortet den Kommissionsvorschlag.
H ABl. Nr. C 292 vom 18. 11. 1986, S. 2.
Geschehen zu Brüssel am 16. Dezember 1986.
Der Präsident
des Wirtschafts- und Sozialausschusses
Alfons MARGOT
Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses zum Thema „Örtliche Beschäftigungs-
initiativen"
(87/C 68/09
Der Wirtschafts- und Sozialausschuß beschloß am 19. Dezember 1985 gemäß Artikel 20 Absatz 4 der
Geschäftsordnung, eine Stellungnahme zu folgendem Thema zu erarbeiten: „Örtliche Beschäftigungs-
initiativen."
Die mit der Vorbereitung der Arbeiten beauftragte Fachgruppe Sozial- und Familienfragen,
Bildungswesen und Kultur nahm ihre Stellungnahme am 13. November 1986 an. Berichterstatter
waren die Herren Roycroft und Roseingrave.
Der Ausschuß verabschiedete auf seiner 242. Plenartagung (Sitzung vom 17. Dezember 1986) mit
108 gegen 6 Stimmen bei 23 Stimmenthaltungen folgende Stellungnahme:
1. Allgemeine Bemerkungen
1.1. Nach Auffassung des Wirtschafts- und Sozialaus-
schusses muß die weltverbreitete Zunahme der örtlichen
Beschäftigungsinitiativen in den letzten Jahren im Zusam-
menhang mit der parallelen Beschäftigungskrise gesehen
werden, die sich in Europa im selben Zeitraum entwickelt
hat. Daraus ergibt sich, daß der „Nettobeschäftigungseffekt"
der örtlichen Beschäftigungsinitiativen (in der Folge mit der
Abkürzung „ÖBI" bezeichnet) und deren Auswirkung auf die
örtlichen Arbeitsmarktverhältnisse eindeutig von primärer
Bedeutung sind. Jedoch lassen sich Gesamtzahl und Qualität
der geschaffenen Arbeitsplätze und die damit verbundene
Wirtschaftstätigkeit nur schwer messen.
1.1.1. Auf der einen Seite scheinen die im Bericht der
vorgenannten Fachgruppe zusammengefaßten Projekte und
die Tatsache, daß viele ÖBI tendenziell in Gebieten ohne
sichtliche „optimale Misch Wirtschaft" entstehen, ein Beweis
dafür zu sein, daß ÖBI dazu in der Lage sind:
— neue örtliche Arbeitsplätze „zu schaffen";
— örtliche Arbeitsplätze „zu erhalten";
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