BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV AR(VZ) 3/05 vom 30. Januar 2008 in dem Verfahren - 2 - Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsit-zenden Richter Terno, die Richter Dr. Schlichting, Seiffert, die Richterin Dr. Kessal-Wulf und den Richter Dr. Franke am 30. Januar 2008 beschlossen: 1. Gerichtskosten werden nicht erhoben. 2. Eine Erstattung au337ergerichtlicher Kosten findet nicht statt. Gr374nde: Im Verfahren nach 247 29 Abs. 1 EGGVG werden Gerichtskosten nur bei Zur374ckweisung oder Zur374cknahme eines Antrags erhoben (247 30 Abs. 1 EGGVG i.V. mit 247247 130, 131 Abs. 4 Satz 3 KostO). Wird die Hauptsache 374bereinstimmend f374r erledigt erkl344rt, fallen Gerichtsgeb374h-ren nicht an (Z366ller/Gummer, ZPO 26. Aufl. 247 30 EGGVG Rdn. 1). Die Anordnung der Erstattung au337ergerichtlicher Kosten der Verfahrensbe-teiligten kommt wegen der in 247 30 Abs. 2 EGGVG enthaltenen abschlie-337enden Regelung nach billigem Ermessen nur bei Vorliegen besonderer Umst344nde in Betracht, etwa bei offensichtlich fehlerhaftem oder gar will-k374rlichem Verhalten der Justizbeh366rde. Abweichend von 247247 91 ZPO, 154, 162 VwGO gen374gt der Erfolg des Antragstellers allein nicht, ebenso wenig begr374ndete Erfolgsaussichten im Fall der Erledigung (Gummer, 1 - 3 - aaO; vgl. auch Wolf in M374nchKomm-ZPO, 2. Aufl. 247 30 EGGVG Rdn. 6; Albers in Baumbach/Lauterbach, ZPO 66. Aufl. 247 30 EGGVG Rdn. 4; Kissel/Mayer, GVG 4. Aufl. 247 30 EGGVG Rdn. 5). Solche besonderen Umst344nde sind im vorliegenden Fall nicht ersichtlich. Terno Dr. Schlichting Seiffert Dr. Kessal-Wulf Dr. Franke Vorinstanz: OLG Koblenz, Entscheidung vom 27.06.2005 - 12 VA 2/04 -
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