B UNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V ZA 23/14 vom 29. Januar 2015 in dem Rechtsstreit 2 Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 29. Januar 2015 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richterin Prof. Dr. Schmidt - Räntsch, den Richt er Dr. Roth, die Richterin Dr. Brückner und den Richter Dr. Göbel beschlossen: Der Antrag des Klägers auf Bewilligung von Prozessk ostenhilfe wird zurückgewiesen. Gründe: D ie beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine hinreic hende Aussicht auf Erfo lg (§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO) , weil der Wert der mit der Revision geltend zu machenden e- schwerde infolgedessen unzulässig wäre (§ 26 Nr. 8 EG ZPO). 1. Nach einer einseitigen Erledigungserklärung r ichtet sich die Beschwer des Rechtsmittelführers in aller Regel - und auch hier - nach der Summe der bis zum Zeitpunkt der Erledigungserklärung entstandenen Kosten (st. Rspr., vgl. BGH, Beschlüsse vom 9. Mai 1996 - VII ZR 143/94, NJW - RR 1996, 1210; vom 30. S eptember 1998 - XII ZR 163/98, NZM 1999, 21; vom 17. Juni 2003 - XI ZR 242/02, BGHR EGZPO § 26 Nr. 8 Beschwer 1; vom 13. Juli 2005 - XII ZR 295/02, NJW - RR 2005, 1728; vom 30. Januar 2008 - XII ZR 146/06, GuT 2008, 144 , j e- weils mwN ). An die Stelle des Sac hinteresses tritt für beide Parteien das Koste n- interesse. 1 2 3 2. Danach übersteigt der Wert des Beschwerdegegenstandes nicht 20.000 t- gegenständlichen Zinsansprüche bis zum 1. Januar 20 05). Die einseitige Erled i- gungserklärung erfolgte bereits in erster Instanz, nachdem mit Zustimmung der Parteien das schriftliche Verfahren angeordnet worden war. Die für die Beschwer des Klägers im Revisionsverfahren maßgeblichen Kosten, die in erster Ins tanz bis zu der einseitigen Erledigungserklärung angefallen sind, belau fen sich folglich auf 9.91 3, Stresemann Schmidt - Räntsch Roth Brückner Göbel Vorinstanzen: LG Darmstadt, Entscheidung vom 27.06.2013 - 3 O 392/12 - OLG Frankfurt in Darmstadt, Entscheidung vom 10.10.2014 - 24 U 116/13 - 3
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