BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V ZA 3/10 vom 17. Juni 2010 in dem Rechtsstreit - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. Juni 2010 durch den Vorsitzen-den Richter Prof. Dr. Kr374ger und die Richter Dr. Klein, Dr. Lemke, Dr. Schmidt-R344ntsch und Dr. Roth beschlossen: Der Antrag der Beklagten auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe wird zur374ckgewiesen, weil er keine hinreichende Erfolgsaussicht bietet. Die beabsichtigte Nichtzulassungsbeschwerde ist unzu-l344ssig, weil der Wert der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer 20.000 200 nicht 374bersteigt (247 26 Nr. 8 EGZPO). Die ausgeurteilten k374nftigen Leistungen sind nicht mit der restlichen statistischen Lebenserwartung der Beklagten zu bemessen, son-dern nach 247 9 ZPO mit dem 3,5-fachen Jahresbetrag, also mit einem Betrag von (3,5 x 12 x 255,65 200 =) 10.737,30 200. Hinzu kommen nur die bis zur Klageerhebung im Juli 2007 f344llig ge-wordenen R374ckst344nde in H366he von (20 x 255,65 200 =) 5.113 200. Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, dass nach der Klageerhebung aufgelaufene R374ckst344nde in keiner Instanz - 3 - den Wert des Beschwerdegegenstandes erh366hen (Senat, Beschl. v. 6. Mai 1960, V ZR 148/59, NJW 1960, 1459 f.; BGH, Beschl. v. 25. November 1998, IV ZR 199/98, NVersZ 1999, 239 m.w.N.). Kr374ger Klein Lemke Schmidt-R344ntsch Roth Vorinstanzen: LG Duisburg, Entscheidung vom 04.12.2008 - 2 O 260/07 - OLG D374sseldorf, Entscheidung vom 10.12.2009 - I-12 U 30/09 -
Full & Egal Universal Law Academy