ECLI:DE:BGH:2017:200617BVIZA7.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VI ZA 7/17 vom 20 . Juni 201 7 in dem Rechtsstreit - 2 - Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 20. Juni 201 7 dur ch den Vorsitzenden Richter Galke, die Richterinnen von Pentz und Dr. Roloff sowie die Richter Dr. K lein und Dr. Allgayer beschlossen : Der Antrag der Klägerin auf Beiordnung eines Notanwalts wird a b- gelehnt. Gründe: Der Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts ist nicht begründet. Die Beiordnung eines Rechtsanwalts nach § 78b Abs. 1 ZPO setzt u.a. vora us, dass die Partei trotz zumutbarer Anstrengungen einen zu ihrer Vertretung bere i- ten Rechtsanwalt nicht findet. An dieser Voraussetzung fehlt es hier. Die Klägerin hat nicht nachgewiesen, sich in hinreichender Weise b e- müht zu haben, einen zur Vertretung bereiten Rechtsanwalt zu finden. Nach ihrem Vortrag hat sie das Mandat lediglich einem beim Bundesgerichtshof z u- g e lassenen Rechtsanwalt erfolglos angetragen. Angesichts der Tatsache, dass es mittlerweile 31 Kanzleien mit insgesamt 43 beim Bundesgerichtsho f zug e- lassenen Rechtsanwälten gibt, genügt dies nicht, um die Bestellung eines No t- anwalts zu rechtfertigen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 13. Dezember 2011 - VI ZA 40/11, DAR 2012, 144; vom 10. September 2012 - VI ZB 40/12 , juris Rn. 2 ; BGH, Beschlüsse vom 16 . Februar 2004 - IV ZR 290/03, NJW - RR 2004, 1 2 - 3 - 864; vom 18. Dezember 2014 - IX ZA 37/14, juris Rn. 2 ; vom 24. November 2016 - III ZA 22/16, juris Rn. 3 ; jeweils mwN ) . Galke von Pentz Roloff Klein Allgayer Vorinstanzen: LG Ulm, Entscheidung vom 02.03.2016 - 6 O 229/14 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 11.04.2017 - 1 U 35/16 -
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