BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V ZB 186/13 vom 1 0 . Dezember 2014 in der Abschiebungshaftsache - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 1 0 . Dezember 2014 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richter in Prof. Dr. Schmidt - Ränts ch und die Richter Dr. Czub, Dr. Kazele und Dr. Göbel beschlossen: Auf die Rechtsbeschwerde des Betroffen wird d er Beschluss der 8. Zivilkammer des Landgerichts Hannover vom 4. November 2013 aufgehoben. Es wird festgestellt, dass der Beschluss des Amtsge richts Hann o- ver vom 8. Februar 2013 den Betroffenen in seinen Rechten ve r- letzt hat. Gerichtskosten werden in allen Instanzen nicht erhoben. Die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen Auslagen des Betroffenen in allen Instanzen werden dem Lan dkreis Peine auferlegt. Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdever fahrens beträgt Gründe: Die Haftanordnung des Amtsgerichts hat den Betroffenen in seinen Rechten verletzt, weil abzusehen war, dass die Haft in der Justizvollzugsanstalt Langenhagen und damit unter Verletzung der im Lichte von Art. 16 Abs. 1 1 - 3 - S atz 1 der Richtlinie 2008/115/EG auszulegenden Vorschrift des § 62a Abs. 1 AufenthG vollzogen werden würde (vgl. näher Senat, Beschluss vom 17. September 2014 V ZB 189/13, juris Rn. 4 f.). Von einer weiteren Begrü n- dung wird abgesehen (§ 74 Abs. 7 FamFG). Stresemann Schmidt - Räntsch Czub Kazele Göbel Vorinstanzen: AG Hannover, Entscheidung vom 08.0 2 .2013 - 44 XIV 18/13 - LG Hannover, Entscheidung vom 04.11.2013 - 8 T 20/13 -
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