BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V Z B 188 /1 3 vom 23 . Oktober 2014 in der Zurückschiebungshaftsache - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 23. Oktober 2014 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richterin Prof. Dr. Schmidt - Ränt sch , den Richter Dr. Czub , die Richterin Weinland und den Richter Dr. Kazele beschlossen: Auf die Rechtsbeschwerde wird festgestellt, dass d ie Beschlü ss e des Amtsgerichts Lindau (Bodensee) vom 18 . September 201 3 und 11. November 2013 und des Landgerichts Kempten (Allgäu) 4. Zivilkammer - vom 19. November 2013 den Betroffenen in se i- nen Rech ten verletzt haben . Gerichtskosten werden in allen Instanzen nicht erhoben. Die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen Auslagen des Betroffenen in allen Instanzen werden der Bundesrepublik Deutschland auferlegt. Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 5 .000 Gründe: Die Haftanordnung und verlängerung des Amtsgerichts und ihre Au f- rechterhaltung durch das Landgericht haben den Betroffenen schon deshalb in seinen Rechten verletzt, weil abzusehen war, dass die Haft in der Justizvol l- zugsanstalt München und damit unter Verletzung der im Lichte von Art. 16 Abs. 1 Satz 1 der Richtlinie 2008/115/EG auszulegenden Vorschrift des § 62a Abs. 1 AufenthG vollzogen werden würde (vgl. näher Senat, Beschluss vom 25. 1 - 3 - Juli 2014 V ZB 137/14, juris Rn. 7 bis 10 zur Ju stizvollzugsanstalt Büren). Von einer weiteren Begründung wird abgesehen (§ 74 Abs. 7 FamFG). Stresemann Schmidt - Räntsch Czub Weinland Kazele Vorinstanzen: AG Lindau (Bodensee), Entscheidung vom 18.09.2013 - XIV 30/13 B - LG Kempten (Allgäu) , Entscheidung vom 19.11.2013 - 42 T 1846/13 und 42 T 2029/13 -
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