ECLI:DE:BGH:2016:090616BVZB195.15.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V ZB 195/15 vom 9. Juni 2016 in de r Rücküberstellungssache - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 9. Juni 2016 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richterinnen Dr. Brückner und Weinland, de n Richter Dr. Kazele und die Richterin Haberkamp beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Arnsberg - 2. Zivilkammer - vom 16. Dezember 2015 wird auf Kosten des Betroffenen zurückgewiesen. Der Gegenstandswert des Rechtsbesch werdeverfahrens beträgt 5.000 Gründe: Das Beschwerdegericht verkennt zwar, dass sich die Grundlage für die Anordnung der Haft zur Sicherung der Überstellung im Anwendungsbereich der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 (Dublin - III - Verordnung) nicht aus § 62 AufenthG, sondern unmittelbar aus Art. 28 Abs. 2, Art. 2 Buchstabe n der Dublin - III - Verordnung i.V.m. § 2 Abs. 14 und 15 AufenthG ergibt (vgl. Senat, Beschluss vom 25. Februar 2016 - V ZB 157/ 15, juris Rn. 6 mwN). Der Sache nach nimmt das Beschwerdegericht aber unter Heranziehung von § 2 Abs. 14 Nr. 2 AufenthG rechtsfehlerfrei an, dass die in den genannten 1 2 - 3 - Bestimmungen geregelten Voraussetzungen der Haftanordnung vorliegen. Von einer nähere n Begründung wird gemäß § 74 Abs. 7 FamFG abgesehen. Stresemann Brückner Weinland Kazele Haberkamp Vorin stanzen: AG Warstein, Entscheidung vom 01.12.2015 - 2 XIV (B) 143/15 - LG Arnsberg, Entscheidung vom 16.12.2015 - I - 2 T 29/15 -
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