BUNDESGERICHTSHOFBESCHLUSSVII ZB 30/03 vom11. Dezember 2003in dem Rechtsstreit - 2 -Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 11. Dezember 2003 durchden Vorsitzenden Richter Dr. Dressler und die Richter Hausmann, Dr. Wiebel,Prof. Dr. Kniffka und Baunerbeschlossen:Die Rechtsbeschwerde der Kläger gegen den Beschluß des27. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München - Zivilsenate inAugsburg - vom 25. Juli 2003 wird verworfen.Die Kläger tragen die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrensnach einem Gegenstandswert von 15.338,76 Gründe: Die Rechtsbeschwerde ist unzulässig, weil keiner der in § 574 Abs. 2ZPO genannten Zulassungsgründe vorliegt.1. Der Beschluß des Oberlandesgerichts entspricht der ständigen undnicht weiter klärungsbedürftigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl.BGH, Beschluß vom 29. Oktober 1987 - III ZB 33/87, BGHR ZPO § 518 Abs. 1Berufungsgericht 5; Beschluß vom 4. November 1992 - XII ZB 120/92, NJW-RR1993, 254; Urteil vom 12. Oktober 1995 - VII ZR 8/95, NJW-RR 1996, 443). DerFall einer fehlerhaften Adressierung an das erstinstanzliche Gericht steht nichtdem Fall gleich, daß ein Adressat nicht benannt ist (Beschluß vom 18. Februar1997 - VI ZB 28/96, NJW-RR 1997, 892, 893). Der Beschluß des Senats vom6. Oktober 1988 - VII ZB 1/88, NJW 1989, 590, 591, steht dem nicht entgegen, - 3 -wie sich aus dem Beschluß vom 12. Oktober 1995 - VII ZR 8/95, NJW-RR1996, 443, ergibt.Verfahrensgrundrechte der Kläger sind nicht verletzt (vgl. BGH, Beschlußvom 4. November 1992 - XII ZB 120/92, NJW-RR 1993, 254; Urteil vom12. Oktober 1995 - VII ZR 8/95, NJW-RR 1996, 443).2. Die Kostenentscheidung folgt aus § 97 Abs. 1 ZPO.Dressler Hausmann WiebelKniffka Bauner
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