BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V ZB 51/06 vom 29. Juni 2006 in der Zwangsversteigerungssache - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 29. Juni 2006 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kr374ger, die Richter Dr. Klein und Dr. Schmidt-R344ntsch, die Richterin Dr. Stresemann und den Richter Dr. Czub beschlossen: Auf die Rechtsbeschwerde der Schuldnerin wird der Beschluss des Einzelrichters der 2. Zivilkammer des Landgerichts G366rlitz vom 28. Februar 2006 aufgehoben. Die Sache wird zur erneuten Entscheidung, auch 374ber die au337er-gerichtlichen Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens, an das Beschwerdegericht zur374ckverwiesen. Gerichtskosten f374r das Rechtsbeschwerdeverfahren werden nicht erhoben. Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahren betr344gt 75.000 200. Gr374nde: Die Rechtsbeschwerde ist nach der st344ndigen Rechtsprechung des Bun-desgerichtshofs (Beschl. v. 13. M344rz 2003, IX ZB 134/02, NJW 2003, 1254; Se-nat, Beschl. v. 18. September 2003, V ZB 53/02, NJW 2004, 223) unbeschadet des Umstands, dass der Einzelrichter einerseits Grundsatzbedeutung verneint und die Sache nicht gem344337 247 568 Satz 2 Nr. 2 ZPO dem Beschwerdegericht 374bertragen, andererseits Grundsatzbedeutung bejaht und die Rechtsbeschwer- 1 - 3 - de deshalb zugelassen hat, statthaft (247 574 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 und 2 ZPO). Die Zul344ssigkeitsvoraussetzungen sind auch im 334brigen gegeben. Der Widerspruch f374hrt unter dem Gesichtspunkt der objektiv willk374rlichen Bejahung der Zust344ndigkeit des Einzelrichters zur Aufhebung der Entscheidung und zur Zur374ckverweisung der Sache an das Beschwerdegericht (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG). 2 Kr374ger Klein Schmidt-R344ntsch Stresemann Czub Vorinstanzen: AG G366rlitz, Entscheidung vom 02.02.2006 - 4 K 169/03 - LG G366rlitz, Entscheidung vom 28.02.2006 - 2 T 46/06 -
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