BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V ZB 76/09 vom 2. September 2009 in dem Rechtsstreit - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 2. September 2009 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kr374ger, die Richter Dr. Klein und Dr. Schmidt-R344ntsch, die Richterin Dr. Stresemann und den Richter Dr. Roth beschlossen: Auf die Rechtsbeschwerde des Schuldners wird der Beschluss des Landgerichts Hamburg, Zivilkammer 4, vom 8. April 2009 aufgehoben. Die Sache wird zur erneuten Entscheidung an das Beschwerdegericht zur374ckverwiesen. Gerichtskosten f374r das Rechtsbeschwerdeverfahren werden nicht erhoben. Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens betr344gt 500 200. Gr374nde: Die Rechtsbeschwerde ist nach der st344ndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 154, 200; Senat, Beschl. v. 18. September 2003, V ZB 53/02, NJW 2004, 223) unbeschadet des Umstands, dass der Einzelrichter einerseits Grundsatzbedeutung verneint und die Sache nicht gem344337 247 568 Satz 2 Nr. 2 ZPO dem Beschwerdegericht (Kammer) 374bertragen, andererseits die Rechtsbeschwerde zugelassen hat, statthaft (247 574 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 und 2 ZPO). Die Zul344ssigkeitsvoraussetzungen sind auch im 334brigen gegeben. 1 - 3 - Der Widerspruch f374hrt, auch ohne dass dies ger374gt worden ist, unter dem Gesichtspunkt der objektiv willk374rlichen Bejahung der Zust344ndigkeit des Einzelrichters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) zur Aufhebung der Entscheidung und zur Zur374ckverweisung der Sache an das Beschwerdegericht (BGHZ 154, 200, 202 f.). 2 F374r das weitere Verfahren wird darauf hingewiesen, dass Beschl374sse, die mit der Rechtsbeschwerde angefochten werden k366nnen, den ma337geblichen Sachverhalt wiedergeben und die Antr344ge der Beteiligten erkennen lassen m374ssen. Andernfalls ist das Rechtsbeschwerdegericht, das grunds344tzlich von dem durch das Beschwerdegericht festgestellten Sachverhalt auszugehen hat (247 577 Abs. 2 Satz 1 u. 4, 247 559 ZPO), zu einer rechtlichen 334berpr374fung des angefochtenen Beschlusses nicht in der Lage (st.Rspr., vgl. BGH Beschl. v. 22. Januar 2008, VI ZB 46/07, NJW 2008, 1670, 1671; Beschl. v. 20. Juni 2006, VI ZB 75/05, NJW 2006, 2910; Beschl. v. 7. April 2005, IX ZB 63/03, NJW-RR 2005, 916; Beschl. v. 12. Juli 2004, II ZB 3/03, NJW-RR 2005, 78; Beschl. v. 20. Juni 2002, IX ZB 56/01, NJW 2002, 2648, 2649). 3 Kr374ger Klein Schmidt-R344ntsch Stresemann Roth Vorinstanzen: AG Hamburg-Harburg, Entscheidung vom 10.03.2009 - 616 K 39/07 - LG Hamburg, Entscheidung vom 08.04.2009 - 304 T 14/09 -
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