BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V Z B 92/14 vom 18. Dezember 2014 in de r Abschiebungshaftsache - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 1 8. Dezember 2014 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richterin Prof. Dr. Schmidt - Räntsch und die Richter Dr. Czub, Dr. Kazele und Dr. Göbel beschlossen: Auf die Rechtsbeschwerde wird festgestellt dass der Beschluss des Amtsgerichts Mönchengladbach vom 8. April 2014 und der Beschluss der 5. Zivilkammer des Landgerichts Mönchengladbach vom 28 . April 2014 den Betroffenen in seinen Rechten verletzt h a- ben. Gerichtskosten werden in allen Instanzen nicht erhoben. Die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen Auslagen des Betroffenen in allen Instanzen werden dem Kreis H . auferlegt. Der G egenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 5.000 Gründe: Die Haftanordnung des Amtsgerichts hat den Betroffenen jedenfalls de s- halb in seinen Rechten verletzt, weil abzusehen war, dass die Haft in der Justiz - vollzugsanstalt Büren und damit unter Verletzung der im Lichte von Art. 16 Abs. 1 Satz 1 der Richtlinie 2008/115/EG auszulegenden Vorschrift des § 62a Abs. 1 AufenthG vollzogen werden würde (vgl. näher Senat, Beschluss vom 1 - 3 - 26. Juli 2014 V ZB 137/14, FGPrax 2014, 230 Rn. 7 bis 10). Von einer weit e- ren Begründung wird abgesehen (§ 74 Abs. 7 FamFG). Stresemann Schmidt - Räntsch Czub Kazele Göbel Vorinstanzen: AG Mönchengladbach, Entscheidung vom 08.04.2014 - 65 XIV (B) 7/14 - LG Mönchengladbach, Entscheidung vom 28.04.2014 - 5 T 107/14 -
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