BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VI ZR 145/05 vom 16. Mai 2006 in dem Rechtsstreit Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. Mai 2006 durch die Vizepr344sidentin Dr. M374ller, die Richter Dr. Greiner, Wellner, Pauge und St366hr beschlossen: Die Beschwerde der Kl344ger gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts in Schleswig vom 24. Juni 2006 wird zur374ckgewiesen, weil sie nicht aufzeigt, dass die Rechtssache grunds344tzliche Bedeutung hat oder die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (247 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Das Berufungsgericht hat zutreffend angenommen, dass die bei einem groben Behandlungsfehler eintretende Beweislastumkehr nur hinsichtlich des Gesundheits-schadens, nicht aber hinsichtlich der materiellen Folgesch344den gilt, die hier von den Kl344gern als Folge des Gesundheitsschadens geltend gemacht werden. Verm366gensnachteile (Erwerbsunf344higkeit, Verdienstausfall etc.), die aufgrund eines Gesundheitsschadens eintreten, geh366ren grunds344tzlich zu den 204Sekund344rsch344den223, f374r die das Beweisma337 des 247 287 ZPO gilt (Senatsurteile vom 9. Mai 1978 - VI ZR 81/77 - VersR 1978, 764, 765; vom 28. Juni 1988 - VI ZR 210/87 - VersR 1989, 145 und vom 26. Oktober 1993 - VI ZR 155/92 - VersR 1994, 52; OLG D374sseldorf, VersR 1989, 192, 193 mit NA-Beschluss des Senats vom 6. Dezember 1988 - VI ZR 122/88 -; Steffen/Dressler, Arzthaftungsrecht, 9. Aufl., Rdn. 546 f.). Von einer weiteren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 S. 2, 2. Halbs. ZPO abgesehen. Die Kl344ger tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens (247 97 Abs. 1 ZPO). Streitwert: bis 50.000,00 200 M374ller Greiner Wellner Pauge St366hr Vorinstanzen: LG Kiel, Entscheidung vom 12.12.2003 - 2 O 272/97 - OLG Schleswig, Entscheidung vom 24.06.2005 - 4 U 10/04 -
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