BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VII ZR 160/09 vom 25. M344rz 2010 in dem Rechtsstreit Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 25. M344rz 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka, den Richter Dr. Kuffer, den Richter Bauner, die Richterin Safari Chabestari und den Richter Dr. Eick beschlossen: Die Beschwerde der Kl344gerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 5. Zivilsenats des Th374ringer Oberlandesgerichts in Jena vom 11. August 2009 wird zur374ckgewiesen. Von einer Begr374ndung wird abgesehen, weil sie nicht geeignet w344re, zur Kl344rung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist (247 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO). Der Senat sieht sich erg344nzend zu dem Hinweis veranlasst, dass er die Auffassung des Berufungsgerichts, die Kl344gerin habe die Vermutung des sittlich verwerflichen Gewinnstrebens im Sinne des 247 138 Abs. 1 BGB widerlegt, nicht teilt. Diese Vermutung wird dadurch begr374ndet, dass die entweder auf 247 2 Nr. 3 Abs. 2 oder 247 2 Nr. 5 VOB/B beruhende Vereinbarung der Parteien f374r Mehrmengen eine um mehr als das Achthundertfache und damit au337erordentlich 374berh366hte Verg374tung festlegte (BGH, Urteil vom 18. Dezember 2008 - VII ZR 201/06, BGHZ 179, 213, 219, Tz. 15). Sie h344tte im vorliegenden Fall nur durch Angaben zur Preisbildung widerlegt werden k366nnen, die den Schluss auf ein sittlich verwerfliches Gewinnstreben ausschlie337en. Die Kl344gerin tr344gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (247 97 Abs. 1 ZPO). Gegenstandswert: 1.698.454,48 200 Kniffka Kuffer Bauner Safari Chabestari Eick Vorinstanzen: LG Erfurt, Entscheidung vom 23.08.2005 - 3 O 1867/02 - OLG Jena, Entscheidung vom 11.08.2009 - 5 U 899/05 - Vorinstanzen: LG Erfurt, Entscheidung vom 23.08.2005 - 3 O 1867/02 - OLG Jena, Entscheidung vom 11.08.2009 - 5 U 899/05 -
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