ECLI:DE:BGH:2017:260117BVZR164.16.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V ZR 164/16 vom 26. Januar 2017 in de m Rechtsstreit - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 26. Januar 2017 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richterin Prof. Dr. Schmidt - Räntsch, den Richte r Dr. Kazele, die Richterin Haberkamp und den Richter Dr. Hamdorf beschlossen: Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Rev i- sion in dem Urteil des Oberlandesgerichts München - 13. Zivilsenat - vom 1. Juni 2016 wird zurückgewiesen. D ie Kl ägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt 70.420,22 Gründe: Die Rechtssache wirft keine entscheidungserheblichen Fragen von grundsätzlicher Bedeutung auf. E ine Entscheidun g ist auch nicht zur Fortbi l- dung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erfo r- derlich (§ 543 Abs. 2 ZPO). Die Klägerin rügt zwar zu Recht, dass das Ber u- fung s gericht die aus § 293 ZPO folgende Pflicht des Tatricht e rs das für die En t- scheidung eines Rechtsstreits maßgebliche ausländische Recht von Amts w e- gen zu ermittel n (vgl. Senat, Urteil vom 20. Juli 2012 - V ZR 135/11, RIW 2012, 804 Rn. 1 6 ; BGH, Urteil vom 25. Januar 2005 - XI ZR 78/04, NJW - RR 2005, 1071, 1072; Urt e il vom 30. A pril 1992 - IX ZR 233/90, BGHZ 118, 151, 162), verletzt hat. Dies begründet als solches aber noch keine Verletzung des A n- spruchs der Kläger i n auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG). Dass das B e- 1 - 3 - rufungsgericht Vortrag der Kläge r in zu den Voraussetzungen eine s Eige n- tumserwerbs nach italienischem Recht übergangen hat, legt die Nichtzula s- sungsbeschwerde nicht dar. Das Vorgehen des Berufungsgerichts ist auch nicht als willkürlich (Art. 3 Abs. 1 GG) anzusehen. Vielmehr liegt ein Rechtsa n- wendungsfehler in einem kon kreten Einzelfall vor, dem keine symptomatische B edeut u ng zukommt. Von einer weiteren Begründung wird abgesehen (§ 544 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO). Stresemann Schmidt - Räntsch Kazele Haberkamp Hamdorf Vorinstanzen: LG München I, Entscheidung vom 21.01 .2015 - 40 O 11106/14 - OLG München, Entscheidung vom 01.06.2016 - 13 U 539/15 -
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