BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VII ZR 166/08 vom 6. April 2010 in dem Rechtsstreit Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 6. April 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka, den Richter Dr. Kuffer, den Richter Bauner, die Richterin Safari Chabestari und den Richter Dr. Eick beschlossen: Die Anh366rungsr374ge des Beklagten vom 22. M344rz 2010 gegen den Beschluss des Senats vom 4. M344rz 2010 wird zur374ckgewiesen. Der Senat hat das Vorbringen des Beklagten zur Kenntnis genommen, jedoch aus Rechtsgr374nden nicht f374r durchgreifend erachtet. Insbesondere hat der Senat ber374cksichtigt, dass nach der Recht-sprechung des Bundesgerichtshofs die verj344hrungshemmende Wirkung der gewillk374rten Prozessstandschaft erst in dem Augenblick eintritt, in dem diese prozessual offen gelegt wird (BGH, Urteil vom 30. Mai 1972 - I ZR 75/71, NJW 1972, 1580) oder offensichtlich ist (BGH, Urteil vom 3. Juli 1980 - IVa ZR 38/80, BGHZ 78, 1, 6). Der Senat hat mit dem Hinweis in seinem Beschluss vom 4. M344rz 2010 zum Ausdruck bringen wollen, dass nach den getroffenen Feststellungen eine Fallgestaltung vorlag, die derjenigen vergleichbar ist, die der Senat in seinem Urteil vom 16. September 1999 - VII ZR 385/98, BauR 1999, 1489, 1491, zu beurteilen hatte, und die der zweiten Alternative der dargestellten Rechtsprechung unterliegt. Aus diesem Grund hat er den ger374gten Rechtsfehler des Berufungsgerichts nicht f374r entscheidungserheblich gehalten. Es ist deshalb nicht richtig, dass der Senat von einer feststehenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs abgewichen ist und deshalb die Sache zuzulassen gewesen w344re. Kniffka Kuffer Bauner Safari Chabestari Eick Vorinstanzen: LG Stralsund, Entscheidung vom 12.06.2007 - 4 O 116/03 - OLG Rostock, Entscheidung vom 16.07.2008 - 2 U 42/07 - Vorinstanzen: LG Stralsund, Entscheidung vom 12.06.2007 - 4 O 116/03 - OLG Rostock, Entscheidung vom 16.07.2008 - 2 U 42/07 -
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