BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VI ZR 180/14 vom 21. September 2015 in dem Rechtsstreit - 2 - Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. September 2015 durch den Vorsitzenden Richter Galke, den Richter Stöhr, die Richterin von Pentz, den Richter Offen loch und die Richterin Dr. Oehler beschlossen: Die Anhörungsrüge de r Klägerinnen gegen den Senatsbeschluss vom 18. August 2015 w i rd auf ihre Kosten zurückgewiesen. Gründe: Die zulässige Anhörungsrüge ha t in der Sache keinen Erfolg. Der B e- schluss des Senat s vom 18. August 2015 verletzt den Anspruch de r Klägeri n- nen auf rechtliches Geh ör aus Art. 103 Abs. 1 GG nicht . Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. H ingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 - NJW 2005, 1432 f.). Nach § 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO kann das Revisionsgeric ht von einer Begründung des Beschlusses, mit dem es über die Nichtzulassungsbeschwerde entscheidet, absehen, wenn diese nicht geei g net wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine R e vision zuzulassen ist. 1 2 - 3 - Von dieser Möglichkeit ha t der Senat im vorliegenden Fall Gebrauch g e- macht. Der Senat hat bei der Entscheidung über die Zurückweisung der Nich t- zulassungsbeschwerde das Vorbringen de r Klägerinnen in vollem Umfang g e- prüft und im Ergebnis für nicht durchgreifend erachtet. Galke Stöh r von Pentz Offenloch Oehler Vorinstanzen: LG Arnsberg, Entscheidung vom 08.11.2011 - I - 5 O 60/09 - OLG Hamm, Entscheidung vom 07.03.2014 - I - 26 U 9/12 - 3
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