BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV ZR 190/05 vom 28. Juni 2006 in dem Rechtsstreit OLG Frankfurt/Main Entsch. v. 14.07.05 - 3 U 150/04 LG Frankfurt/Main Entsch. v. 11.06.04 - 2/24 O 32/03 Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 28. Juni 2006 durch den Vorsitzenden Richter Terno, die Richter Dr. Schlichting, Wendt, Felsch und Dr. Franke beschlossen: Die Beschwerde des Kl344gers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 14. Juli 2005 wird zur374ckgewiesen, weil sie nicht aufzeigt, dass die Rechtssache grunds344tzliche Bedeutung hat oder die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (247 543 Abs. 2 S. 1 ZPO). Der Senat hat die R374gen einer Verletzung von Art. 103 Abs. 1 und 3 Abs. 1 GG gepr374ft; sie sind nicht begr374ndet. Die Anforderungen an ein die Verj344hrung unterbrechendes Anerkenntnis nach 247 212 Abs. 1 Nr. 1 BGB (247 208 BGB a.F.) sind h366her als der Beschwerdef374hrer meint; insbesondere gen374gt nicht jede Auskunft nach 247 2314 BGB (BGH, Urteile vom 10. Juni 1987 - IVa ZR 14/86 - WM 1987, 1108 unter 1; vom 27. Juni 1990 - IV ZR 115/89 - FamRZ 1990, 1107 unter 2 a). Vor diesem Hintergrund ist die W374rdigung des Berufungsgerichts jedenfalls vertretbar. Im vorliegenden Fall sind zudem alle 304u337erungen des Beklagten im Zusammenhang mit den durch das Schreiben des Kl344gers vom 5. September 2000 eingeleiteten Vergleichsverhandlungen zu sehen; daher ist zu ber374cksichtigen, dass diese letztlich gescheitert sind (vgl. BGH, Urteil vom 8. Mai 2002 - I ZR 28/00 - NJW-RR 2002, 1433 unter II A 2 c (1)). Der Kl344ger tr344gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (247 97 Abs. 1 ZPO). Streitwert: 494.539 200 Terno Dr. Schlichting Wendt Felsch Dr. Franke Vorinstanzen: LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 11.06.2004 - 2/24 O 32/03 - OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 14.07.2005 - 3 U 150/04 -
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