BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV ZR 228/08 vom 15. M344rz 2011 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch die Vorsit-zende Richterin Dr. Kessal-Wulf, die Richter Wendt, Felsch, die Richterin Harsdorf-Gebhardt und den Richter Dr. Karczewski am 15. M344rz 2011 beschlossen: Die Anh366rungsr374ge des Kl344gers gegen den Senatsbe-schluss vom 9. Februar 2011 wird auf seine Kosten als unzul344ssig verworfen. Gr374nde: Die nach 247 321a Abs. 1 ZPO statthafte Anh366rungsr374ge ist als un-zul344ssig zu verwerfen, weil es an der vorgeschriebenen Darlegung (247 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO) einer eigenst344ndigen entscheidungserhebli-chen Geh366rsverletzung durch den Senat fehlt. 1 1. Eine Anh366rungsr374ge muss Ausf374hrungen dazu enthalten, aus welchen Umst344nden sich die entscheidungserhebliche Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh366r durch das Gericht ergeben soll (vgl. BT-Drucks. 15/3706, S. 16; BSG NJW 2005, 2798). Dazu bedarf es Aus-f374hrungen in Bezug auf die Entscheidung 374ber die Nichtzulassung der Revision. Die Anh366rungsr374ge gegen diesen Beschluss ist nur dann zu-l344ssig, wenn dadurch das Verfahrensgrundrecht auf rechtliches Geh366r (Art. 103 Abs. 1 GG) neu und eigenst344ndig durch den Bundesgerichtshof 2 - 3 - verletzt worden ist (BGH, Beschl374sse vom 20. November 2007 - VI ZR 38/07, NJW 2008, 923 Rn. 5; 13. Dezember 2007 - I ZR 47/06, NJW 2008, 2126 Rn. 6; 19. M344rz 2009 - V ZR 142/08, NJW 2009, 1609 Rn. 4; BVerfG NJW 2008, 2635, 2636). Eine Anh366rungsr374ge muss sich damit auseinandersetzen und in diesem Zusammenhang die Verletzung des Art. 103 Abs. 1 GG darlegen. Fehlt es daran, ist die Anh366rungsr374ge als unzul344ssig zu verwerfen. 2. F374r die Darlegung einer Geh366rsverletzung durch das Revisions-gericht gen374gt es nicht, wenn die Anh366rungsr374ge - wie hier - lediglich darauf verweist, dass der Beschluss 374ber die Zur374ckweisung der Nicht-zulassungsbeschwerde zu einem Beschwerdepunkt keine Begr374ndung enth344lt. Eine eigenst344ndige Verletzung des rechtlichen Geh366rs liegt nicht darin, dass das Revisionsgericht gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO von einer n344heren Begr374ndung seiner Entscheidung abgesehen hat (BGH, Beschl374sse vom 20. November 2007 aaO Rn. 6 und vom 19. M344rz 2009 aaO Rn. 6). Die Anh366rungsr374ge kann nicht zur Herbeif374hrung der Be-gr374ndung einer Entscheidung 374ber die Nichtzulassungsbeschwerde ein-gelegt werden (vgl. BT-Drucks. 15/3706, S. 16). 3 - 4 - 4 3. Die Anh366rungsr374ge w344re im 334brigen auch in der Sache unbe-gr374ndet. Der Senat hat das Beschwerdevorbringen des Kl344gers zu der Frage, inwieweit Verzugs- und Prozesszinsen der D374rftigkeitseinrede nach 247247 1990, 1992 BGB unterfallen, gepr374ft und festgestellt, dass die Voraussetzungen f374r eine Zulassung der Revision insoweit nicht ausrei-chend dargelegt waren. Soweit der Kl344ger dazu nunmehr erg344nzend vor-tragen will, kann das eine Geh366rsverletzung nicht begr374nden. Dr. Kessal-Wulf Wendt Felsch Harsdorf-Gebhardt Dr. Karczewski Vorinstanzen: LG T374bingen, Entscheidung vom 11.04.2008 - 3 O 89/07 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 09.10.2008 - 19 U 62/08 -
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