BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V Z R 242/11 vom 17. August 2012 in de m Rechtsstreit - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. August 2012 durch die Richter Dr. Lemke und Prof. Dr. Schmidt - Räntsch, die Richterin Dr. Stresemann , den Richter Dr. Czub und die Richterin Weinland beschlossen: Die Anhörungsrüge der Beklagten gegen den Beschluss des S e- nats vom 5. Juli 2012 wird als unzulässig verworfen. Gründe: Die nach § 321 a Abs. 1 ZPO statthafte Anhörungsrüge ist als unzulässig zu verwer fen, weil es an der vorgeschriebenen Darlegung (§ 321 a A bs. 2 Satz 5 ZPO) einer eigenständigen entscheidung s erheblichen Verletzung des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Geh ö rs durch den Senat fehlt. D ie Da r- legung muss erkennen lassen, aus welchen konkre ten Gründen der Beschwe r- deführer meint, die Zurückweisu n g seiner Nichtzulassungsbeschwerde lasse nur den Schluss zu, dass sein Vorbringen nicht zur Kenntnis genommen wo r- den sei (Senat, Beschluss vom 16. Dezember 2010 V ZR 95/1 0 , GuT 2010, 459). Die Wiede rholung der B egründung der Nichtzulassungsbeschwerde in indirekter Rede genügt dem nicht ( S e nat, Beschluss vom 19. März 2009 V ZR 142/08, NJW 2009, 1609 Rn. 6), auch nicht, wenn dabei die Argumente des B e schwerdegegners als unrichtig zurückgewiesen werde n. Erforderlich ist eine eigenständi g e Auseinandersetzung mit der angegriffenen Entscheidung und eine kritis ch e Pr ü fung der eigenen Argumentation (Senat, Beschl ü sse vom 16. Dezember 2010 und vom 19. März 2009 aaO). Zu letzterem gehört auch 1 - 3 - ein Eingehen auf die in dem angefochtenen Berufungsurteil zitierte Rechtspr e- chung des Bundesgerichtshofs, hier das Senatsurteil vom 16. Oktober 2009 (V ZR 203/08, NJW 2010, 146). Lemke Schmidt - Räntsch Stresemann Czub Weinland Vorinstanzen: LG Mönch engladbach, Entscheidung vom 15.10.2010 - 11 O 355/08 - OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 29.09.2011 - I - 12 U 175/10 -
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