BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VII ZR 247/08 vom 22. April 2010 in dem Rechtsstreit - 2 - Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 22. April 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka, die Richter Dr. Kuffer und Bauner, die Richterin Safari Chabestari und den Richter Leupertz beschlossen: Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Re-vision in dem Urteil des 9. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Karlsruhe in Freiburg vom 13. November 2008 wird zur374ckgewie-sen. Die Beklagte tr344gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Gegenstandswert: 20.182,84 200 Gr374nde: 1. Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision ist zul344ssig. Nach den letzten, dem Senat nachvollziehbaren Angaben der Beschwerdef374h-rerin ist diese durch das Berufungsurteil mit mehr als 20.000 200 beschwert. Die-ser letzte Vortrag dazu ist entgegen der Auffassung des Beschwerdegegners zu ber374cksichtigen, da die Wertfestsetzung von Amts wegen zu erfolgen hat, wo-bei auch nachgereichte Angaben zu ber374cksichtigen sind. 1 2. Die R374ge, das angefochtene Urteil enthalte keinen Tatbestand, keine Antr344ge und die Ausf374hrungen des Sachverst344ndigen in der m374ndlichen Ver-handlung vor dem Berufungsgericht seien nicht protokolliert, rechtfertigen die Zulassung der Revision ungeachtet der vom XII. Zivilsenat ge344u337erten Beden- 2 - 3 - ken (Urteil vom 13. August 2003 - XII ZR 303/02, BGHZ 156, 97, 104) schon deshalb nicht, weil sich nach Auffassung des Senats aus der Tenorierung und den Entscheidungsgr374nden ausreichende Feststellungen zu dem der Entschei-dung zugrunde liegenden Sachverhalt und zu den Ausf374hrungen des Sachver-st344ndigen sowie auch zu den gestellten Antr344gen ergeben (vgl. BGH, Urteil vom 19. Februar 2003 - VIII ZR 205/02, NJW-RR 2003, 1006 und Beschluss vom 24. Juni 2003 - VI ZR 309/02, NJW 2003, 3057). Im 334brigen wird auf die Entscheidung des V. Zivilsenats vom 12. Februar 2004 - V ZR 125/03, NJW-RR 2004, 712 hingewiesen. 3 Von einer weiteren Begr374ndung der Entscheidung wird abgesehen, weil sie nicht geeignet w344re, zur Kl344rung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist, 247 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO. 4 3. Die Kostenentscheidung beruht auf 247 97 Abs. 1 ZPO. 5 Kniffka Kuffer Bauner Safari Chabestari Leupertz Vorinstanzen: LG Konstanz, Entscheidung vom 14.03.2008 - 2 O 386/06 - OLG Karlsruhe in Freiburg, Entscheidung vom 13.11.2008 - 9 U 150/08 -
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