BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV ZR 254/07 vom 16. April 2008 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsit-zenden Richter Terno, die Richter Dr. Schlichting, Wendt, Felsch und Dr. Franke am 16. April 2008 beschlossen: Die Anh366rungsr374ge der Kl344gerin gegen den Senatsbe-schluss vom 20. Februar 2008 wird zur374ckgewiesen. Die Kosten des R374geverfahrens hat die Kl344gerin zu tra-gen. Gr374nde: I. Mit Beschluss vom 20. Februar 2008 hat der Senat den Antrag der Kl344gerin auf Prozesskostenhilfe f374r die Durchf374hrung der Beschwer-de gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 3. Zivilse-nats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 11. September 2007 mangels Erfolgsaussicht abgelehnt. 1 II. Die dagegen gerichtete, gem344337 247 321a ZPO statthafte und auch fristgerecht erhobene Anh366rungsr374ge hat in der Sache keinen Erfolg. Ob ihre Begr374ndung den Zul344ssigkeitsanforderungen des 247 321a Abs. 2 Satz 5 Halbs. 2, Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO gen374gt und die Kl344gerin fristge- 2 - 3 - recht einen Fall entscheidungserheblicher Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh366r durch den Senat (vgl. insoweit BGH, Beschluss vom 20. November 2007 - VI ZR 38/07 - NJW 2008, 923 Tz. 6) hinreichend dargelegt hat, kann deshalb offen bleiben. 1. Art. 103 Abs. 1 GG gebietet die Ber374cksichtigung von Parteivor-trag nur im Rahmen der jeweiligen verfahrensrechtlichen Ausgestaltung (Senatsbeschluss vom 26. April 2006 - IV ZA 17/05 - unter Hinweis auf BVerfGE 107, 395, 407 sowie BVerfG NJW 2005, 1768). Entgegen der Auffassung der Kl344gerin entspricht die vom Senat gew344hlte Verfahrens-weise daher dem Gesetz. Die Entscheidung 374ber die Bewilligung von Prozesskostenhilfe f374r die Durchf374hrung des Verfahrens der Nichtzulas-sungsbeschwerde und eines damit verbundenen Beiordnungsantrags setzt gem344337 247 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO notwendig die - vorherige - Pr374-fung der Erfolgsaussichten dieses Rechtsmittels voraus. Danach kann Prozesskostenhilfe nur gew344hrt werden, wenn Zulassungsgr374nde im Sin-ne des 247 543 Abs. 2 ZPO vorliegen. Dabei war der Senat nicht gehalten, neue, nach Erlass des Berufungsurteils etwa eingetretene Umst344nde zu ber374cksichtigen. 3 - 4 - 4 2. Eine weitergehende Begr374ndung eines Beschlusses, in dem in der Revisionsinstanz ein Antrag auf Prozesskostenhilfe mangels Er-folgsaussicht abgelehnt wird, ist nicht erforderlich (BVerfG NJW 1998, 3484). Terno Dr. Schlichting Wendt Felsch Dr. Franke Vorinstanzen: LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 18.12.2003 - 2/7 O 80/01 - OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 11.09.2007 - 3 U 18/07 -
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