BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV ZR 259/06 vom 24. April 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsit-zenden Richter Terno, die Richter Seiffert, Wendt, die Richterin Dr. Kessal-Wulf und den Richter Felsch am 24. April 2007 beschlossen: Die Anh366rungsr374ge des Beklagten gegen den Senatsbe-schluss vom 28. M344rz 2007 wird zur374ckgewiesen. Die Kosten des R374geverfahrens hat der Beklagte zu tra-gen. Gr374nde: Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet die Gerichte lediglich, das Vorbrin-gen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erw344gung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrages auch zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 10. Mai 2005 - VI ZR 89/04 - WuM 2005, 475). Der Senat hat s344mtliche Geh366rsr374gen, die in der Anh366rungsr374ge lediglich wiederholt werden, be-reits bei seiner Entscheidung 374ber die Nichtzulassungsbeschwerde 374berpr374ft und insgesamt f374r nicht durchgreifend erachtet. Weder aus 247 321a Abs. 4 Satz 5 ZPO, wonach der Beschluss kurz begr374ndet wer-den soll, noch unmittelbar aus Verfassungsrecht ergibt sich eine Ver-pflichtung zu einer weitergehenden Begr374ndung der Entscheidung. An- 1 - 3 - sonsten h344tte es eine Partei in der Hand, mittels einer Anh366rungsr374ge nach 247 321a ZPO die Bestimmung des 247 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO im Verfahren 374ber die Nichtzulassungsbeschwerde auszuhebeln (Se-natsbeschluss vom 20. September 2006 - IV ZR 142/05). Terno Seiffert Wendt Dr. Kessal-Wulf Felsch Vorinstanzen: LG Osnabr374ck, Entscheidung vom 16.11.2005 - 10 O 999/04 - OLG Oldenburg, Entscheidung vom 30.08.2006 - 5 U 154/05 -
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