BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV ZR 269/12 vom 6. März 2013 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshof s hat durch d ie Vorsitze n- de Richter in Mayen , die Richter Wendt, Felsch, Lehmann und die Richt e- rin Dr. Brockmöller am 6. Mä rz 2013 beschlossen: Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 11. Zivilsenats des Obe r- landesgerichts Frankfurt am Main vom 24. Juli 2012 wird auf ihre Kosten verworfen, weil die gemäß § 26 Nr. 8 E G- ZPO mit der R evision geltend zu machende Beschwer 20.000 nicht übersteigt. Das Berufungsgericht hat den Wert für die allein noch im Streit befindliche Verurteilung zur Auskunft über den re a- len und fiktiven Nachlass des Ehemannes der Beklagten nach ihren eigenen Anga ben mit Beschluss vom 13. Sep - tember 2012 auf 10.000 zutreffend nach dem Aufwand an Zeit und Kosten für die Auskunftserteilung gerichtet (BGH, Beschluss vom 24. November 1994 GSZ 1/94, BGHZ 128, 8 5 und stä n- dig). - 3 - Demgege nüber hat die Beschwerdeführerin nicht ve r- mocht wie geboten , Tatsachen darzulegen und glau b- haft zu machen (vgl. statt aller BGH, Beschluss vom 20. Dezember 2007 III ZR 52/07, juris Rn. 3), die es rechtfertigten, den Aufwand allein für die Sichtung un d Prüfung der unentgeltlichen Zuwendungen des Erblassers angesichts des unveränderten Nachlasses jetzt mit 47.124 a- ters für 240 Stunden mit einem Stundensatz von 165 Mit dem bloßen Hinweis, das Vermögen des Erblassers sei weitgehend in Grundstücksgesellschaften gebunden gewesen, aus denen er seine Zuwendungen an Dritte h a- be vornehmen können, ist die Notwendigkeit des Einsa t- zes von Hilfspersonen solcher Qualifikation und in dem angegebenen Umfang nicht zu erklären. Daraus ergibt sich keine Grundlage, den Wert des Beschwerdegege n- standes nach freiem Ermessen gemä ß § 3 ZPO auf einen Wert oberhalb der bisherigen Festsetzung oder gar der Wertgrenze des § 26 Nr. 8 EG ZPO zu schätzen. - 4 - Im Übrigen wäre die Beschwerde auch nicht begründet. Mayen Wendt Felsch Lehmann Dr. Brockmöller Vorinstanzen: LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 30.12.2009 - 2 - 17 O 116/09 - OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 24.07.2012 - 11 U 117/10 -
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