ECLI:DE:BGH:2017:1 30617BVZR277.16.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V ZR 277/16 vom 13. Juni 2017 in de m Rechtsstreit - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 13. Juni 2017 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richterinnen Dr. Brückner und Weinland und die Richt er Dr. Kazele und Dr. Hamdorf beschlossen: Die Anhörungsrüge der Klägerin gegen den Beschluss des Senats vom 11. Mai 2017 wird zurückgewiesen. Gründe: Die gemäß § 321a ZPO statthafte und auch im Übrigen zulässige Anh ö- rungsrüge ist unbegründet. Der Sen at hat das Vorbringen der Klägerin in dem Antrag auf Beiordnung eines bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalts zur Kenntnis genommen und bei seiner Entscheidung berüc k- sichtigt. Dass er in entsprechender Anwendung des § 544 Abs. 4 Satz 2 Hal b- sat z 2 ZPO von einer Begründung abgesehen hat, verletzt den Anspruch der Klägerin auf Gewährung rechtlichen Gehörs nicht. Über den Umweg einer A n- hörungsrüge kann die Partei die Mitteilung einer Begründung nicht erzwingen (vgl. Senat, Beschluss vom 11. April 2 013 - V ZA 30/12, juris) Stresemann Brückner Weinland Kazele Hamdorf Vorinstanzen: LG Kaiserslautern, Entscheidung vom 01.04.2016 - 2 O 11/14 - OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 10.10.2016 - 2 U 11/16 - 1
Full & Egal Universal Law Academy