BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV ZR 284/10 vom 1. Juni 2011 in dem Rechtsstreit Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 1. Juni 2011 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Kessal - Wulf und die Richter Wendt, Felsch, die Richterin Harsdorf - Gebhardt und den Richter Dr. Karczewski beschlossen: Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 2. Dezember 2010 wird mit der Maßgabe zurückgewiesen , dass die Beklagte verurt eilt wird, der Klägerin auch " zwei dunkelbraune Stühle mit Armlehnen" herauszugeben . Das Berufungsgericht hat, wie sich aus B V. der Gründe ergibt, die Beklagte für verpflichtet gehalten, der Kl ä- gerin diese Stühle herauszugeben, was im Tenor versehentlich nicht aufgenommen wurde und als o f fenbare Unrichtigkeit gemäß § 319 ZPO von Amts wegen, auch im Rechtsmittelverfahren (BGH, Urteil vom 3. Juli 1996 VIII ZR 221/95, BGHZ 133, 184, 191), zu berichtigen ist. Die Rechtssache hat weder grundsätzliche Bedeutu ng noch erfordert die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rech t- sprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Von ein er weit eren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Hal b- satz 2 ZPO abges e hen. Der Senat hat die gerügten Verstöße gegen Verfahrensgrundrechte aus Art. 3 Abs. 1 GG, Art. 103 Abs. 1 GG geprüft und für nicht durchgre i- fend erachtet. Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Streitwert: 46.100 Dr. Kessal - Wulf Wendt Felsch Harsdorf - Gebhardt Dr. Karczewski Vorinstanzen: LG Lüneburg, Entscheidung vom 14.05.2010 - 5 O 154/09 - OLG Celle, Entscheidung vom 02.12.2010 - 6 U 88/10 -
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