BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VI ZR 314/08 vom 8. Dezember 2009 in dem Rechtsstreit - 2 - Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. Dezember 2009 durch den Vorsitzenden Richter Galke, den Richter Zoll, die Richterin Diederichsen, den Richter Pauge und die Richterin von Pentz beschlossen: Die Anh366rungsr374ge des Kl344gers vom 24. November 2009 gegen das Senatsurteil vom 6. Oktober 2009 wird zur374ckgewiesen. Die Kosten des R374geverfahrens hat der Kl344ger zu tragen. Gr374nde: Die gem344337 247 321 a ZPO statthafte und auch im 334brigen zul344ssige Geh366rs-r374ge ist nicht begr374ndet. 1 Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erw344gung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch ausdr374cklich zu be-scheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 - NJW 2005, 1432 f.). Art. 103 Abs. 1 GG gew344hrt keinen Schutz gegen Entscheidungen, die den Sachvortrag eines Beteiligten aus Gr374nden des formellen oder materiellen Rechts teilweise oder ganz unber374cksichtigt lassen (vgl. BVerfGE 21, 191, 194; 70, 288, 294; st.Rspr.). 2 - 3 - Der Senat hat bei der Entscheidung 374ber die Revision das mit der Anh366-rungsr374ge des Kl344gers wiederholte Vorbringen in vollem Umfang zur Kenntnis genommen und gepr374ft. Die Argumentation der Revisionserwiderung, wonach die zitierten Senatsurteile auf den Streitfall nicht zu 374bertragen seien, hat der Se-nat, wie sich aus dem Urteil ergibt, aus Rechtsgr374nden f374r unrichtig gehalten. Ein Versto337 gegen Art. 103 Abs. 1 GG kann darin nicht gesehen werden. 3 Galke Zoll Diederichsen Pauge von Pentz Vorinstanzen: LG Hamburg, Entscheidung vom 29.08.2008 - 324 O 24/08 - OLG Hamburg, Entscheidung vom 11.11.2008 - 7 U 87/08 -
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