BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV ZR 323/02 vom 18. Juni 2003 in dem Rechtsstreit Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 18. Juni 2003 durch den Vorsit-zenden Richter Terno, die Richter Seiffert und Wendt, die Richterin Dr. Kessal-Wulf und den Richter Felsch beschlossen: Die Beschwerde der Kl344ger gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 12. Zivilsenats des Kammergerichts vom 1. Juli 2002 wird zur374ckgewiesen, weil sie nicht aufzeigt, da337 die Rechtssache grunds344tzliche Bedeutung hat oder die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (247 543 Abs. 2 S. 1 ZPO). Der Bundesgerichtshof hat inzwischen entschieden, da337 es in einem Berufungsurteil auch dann einer Darstellung des Tatbestandes nach 247 543 ZPO a.F. bedarf, wenn f374r das Berufungsverfahren die am 31. Dezember 2001 geltenden Vorschriften anzuwenden sind, das an-schlie337ende Revisionsverfahren aber nach dem am 1. Januar 2002 gel-tenden Proze337recht durchzuf374hren ist (Urteil vom 19. Februar 2003 - VIII ZR 204/02 - zur Ver366ffentlichung vorgesehen). Bereits deswegen kommt eine Zulassung der Revision wegen grunds344tzlicher Bedeutung gem344337 247 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO zur Kl344rung dieser Rechtsfrage nicht mehr in Betracht (Senatsurteil vom 20. November 2002 - IV ZR 197/02 - MDR 2003, 284 = NJW-RR 2003, 352). Das Fehlen eines Tatbestandes in einem Berufungsurteil allein rechtfer-tigt auch im Hinblick auf die Grunds344tze 374ber die Gew344hrung wirkungs-vollen Rechtsschutzes (Art. 2 Abs. 1 GG i.V. mit Art. 29 Abs. 3 GG) noch nicht die Zulassung der Revision gem344337 247 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2 ZPO (vgl. M374nchKomm/Wenzel, ZPO 2 Aufl. 247 543 Rdn 34 a.E. und BGHSt 42, 187 ff. zu 247 80 OwiG). Im 374brigen geht hier ungeachtet des fehlenden Tatbestandes der ma337gebliche Streitstoff aus den Ent-scheidungsgr374nden hervor. Die Kl344ger tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens (247247 97 Abs. 1, 100 Abs. 1 ZPO). Streitwert: 307.110,84 200 Terno Seiffert Wendt Dr. Kessal-Wulf Felsch Vorinstanzen: LG Berlin, Entscheidung vom 31.10.2000 - 36 O 211/00 - KG Berlin, Entscheidung vom 01.07.2002 - 12 U 9767/00 -
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