ECLI:DE:BGH:2016:270416BVIIZR47.15.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VII ZR 47/15 vom 2 7 . April 2016 in dem Rechtsstreit - 2 - Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 2 7 . April 2016 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Eick, den Richter Prof. Dr. Jurgeleit und die Richterinnen Graßnack, Sac her und Wimmer beschlossen: Die Anhörungsrüge der Klägerin vom 4. April 2016 gegen den B e- schluss des Senats vom 23. März 2016 wird zurückgewiesen. Gründe : Die Anhörungsrüge (§ 321a ZPO ) vom 4. April 2016 , die mit Schriftsatz vom 5. April 2016 weiter be gründet worden ist, ist nicht begründet. Nach der vom Bundesverfassungsgericht gebilligten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können mit der Anhörungsrüge gegen einen B e- schluss, mit dem eine Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen worden ist, nur neu e und eigenständige Verletzungen des Art. 103 Abs. 1 GG durch den Bundesgerichtshof gerügt werden (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Oktober 2015 VII ZR 238/14 Rn. 2; Beschluss vom 10. April 2013 VII ZR 269/11 Rn. 2; B e- schluss vom 14. März 2013 - IV ZR 24/12 Rn. 2; BVerfG, NJW 2008, 2635 , 2636, juris Rn. 15 ff. ). Derartige Verstöße des Senats gegen Art. 103 Abs. 1 GG liegen nicht vor. Der Senat hat das Vorbingen de r Beklagten in der Nichtzula s- sungsbeschwer debegründung vom 2 . Juli 2015 zur Kenntnis genommen und in vollem Umfang bezüglich der geltend gemachten Zulassungsgründe geprüft, aber aus Rechtsgründen nicht für durchgreifend erachtet. Von einer weiteren Begründung wird entsprechend § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abges e- 1 2 - 3 - hen; die Gerichte sind nicht verpf lichtet, alle Einzelpunkte des Parteivortrags in den Gründen der Entscheidung ausdrücklich zu bescheiden. Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO ( vgl. BVerfG, NJW 2011, 1497 Rn. 24). Eick Jurgeleit Graßnack Sacher Wi mmer Vorinstanzen: LG Schweinfurt, Entscheidung vom 21.02.2014 - 5 HKO 56/09 - OLG Bamberg, Entscheidung vom 24.02.2015 - 8 U 45/14 -
Full & Egal Universal Law Academy