BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VI ZR 480/13 vom 21. Mai 2014 in dem Rechtsstreit - 2 - Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. Mai 20 14 durch den Vo r- sitzenden Richter Galke, d e n Richter Wellner , die Richterin nen Diederic h sen und von Pentz sowie den Richter Offenloch beschlossen: Die Anhörungsrüge de s Beklagten gegen den Senatsbeschluss vom 15. April 2014 w i rd auf sein e Kosten zurückg e wiesen. Gründe: Die zulässige Anhörungsrüge ha t in der Sache keinen Erfolg. Der B e- schluss des Senat s vom 15. April 2014 verletzt den Anspruch de s Bekla g ten auf rechtliches Geh ör aus Art. 103 Abs. 1 GG nicht . Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nic ht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 , NJW 2005, 1432 f.). Nach § 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO kann das Revisionsgericht von einer Begrün dung des Beschlusses, mit dem es über die Nichtzulassungsbeschwerde entscheidet, absehen, wenn diese nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist. 1 2 - 3 - Von dieser Möglichkeit hat der Senat im vorl iegenden Fall Gebrauch g e- macht. Der Senat hat bei der Entscheidung über die Zurückweisung der Nich t- zulassungsbeschwerde das Vorbringen des Beklagten in vollem Umfang g e- prüft und im Ergebnis für nicht durchgreifend e r achtet. Galke Wellner Diederichsen vo n Pentz Offenloch Vorinstanzen: LG Hannover, Entscheidung vom 12.03.2012 - 19 O 36/07 - OLG Celle, Entscheidung vom 18.02.2013 - 1 U 37/12 - 3
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