ECLI:DE:BGH:2017:180117BIVZR481.15.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV ZR 481/15 vom 18 . Januar 2017 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IV. Z ivilsenat des Bundesgerichtshof s hat durch d ie Vorsitzende Richter in Mayen , den Richter Felsch, die Richterin Harsdorf - Gebhard t , die Richter Lehmann und Dr. Götz am 18. Januar 2017 beschlossen: Die Be schwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberlandesgerichts Ba m- berg - 1. Zivilsenat - vom 24. September 2015 wird z u- rückgewiesen. Der Kläger trägt die Kosten des Beschwe rdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO ). Streitwert: 292.741 Gründe: Die Rechtssache hat weder grundsätzliche Bedeutung noch erfo r- dert die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisions gericht s (§ 543 Abs. 2 S atz 1 ZPO). Insbesondere ist die von der Beschwerde aufgeworfene Frage, ob die Minderung der Invaliditätsleistung wegen Vorinvalidität (hier nach Zi f- fer 2.1.2.2.3 AUB 2004 ) mit dem Abzug aufgrund mitwirkender Krankhe i- ten oder Gebrechen (hier nach Ziffer 3 AUB 2004 ) kombiniert werden 1 2 - 3 - kann , durch das Senatsurteil vom 15. Dezember 1999 - IV ZR 264 / 98 , VersR 2000, 444 ausreichend geklärt. Danach kann ein kumulativer A b- zug möglich sein, weil auch die Leistung, die erst nach Abzug einer Vor - i nvalidität dem festgestellten Invaliditätsgrad entspricht, noch um den A n teil zu kürzen ist, der auf mitwirkende Krankheiten oder Gebrechen entfällt (Senat aaO, unter 2 b aa, juris Rn. 12). Im Übrigen wird v on einer nähe ren Begründung gemäß § 544 Abs. 4 Sa tz 2 Halbs atz 2 ZPO abg e- sehen. Der Senat hat auch die auf Ar t t. 3 Abs. 1, 103 Abs. 1 GG gestüt z- ten Rügen geprüft und für nicht durchgreifend erachtet. Mayen Felsch Harsdorf - Gebhardt Lehmann Dr. Götz Vorinstanzen: LG Bamberg, Entscheidung vom 09 .0 9 .2014 - 2 O 528/11 - OLG Bamberg, Entscheidung vom 24.09.2015 - 1 U 105/14 - 3
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