BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV ZR 66/13 vom 2 3 . Januar 2014 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshof s hat durch d ie Vorsitze n- de Richter in Mayen , die Richterin Harsdorf - Gebhardt, die Richter Dr. Karczewski, Lehmann und die Richterin Dr. Brockmöller am 23. Januar 2014 beschlossen: Es wird angeordnet, dass die Klägerin wegen der Prozes s- kosten der Beklagten bis zum 14. Februar 2014 eine weitere Sicherheit in Höhe von 3 6 .65 7 , 7 Gründe: Die Voraussetzungen für die Anordnung einer ergänzenden Pr o- zesskostensicherheit sind nach § 112 Abs. 3 ZPO gegeben. Die Beklagte hat die Einrede der mangelnden Sicherheitsleistung für die Prozessko s- ten mit ihrer Klageerwi derung vor der ersten Verhandlung zur Haupts a- che rechtzeitig und uneingeschränkt für alle Rechtszüge erhoben (vgl. BGH, Urteil vom 30. Juni 2004 - VIII ZR 273/03, NJW - RR 2005, 148 u n- ter 1 m.w.N.) . Das Landgericht hat die Sicherheit nach den voraussichtl i- ch en Anwaltskosten der Beklagten für die ersten beiden Rechtszüge und die Gerichtskosten der Berufungsinstanz berechnet. Da die angeordnete Sicherheit nach dem Vorbringen der Beklagten, dem die Klägerin nicht entgegengetreten ist, die Verfahrensge bühren des dritten Rechtszuges nicht abdeckt, kann die Beklagte eine weitere Sicherheit verlangen. Di e- se bemisst der Senat auf der Grundlage des Streitwerts von 1 - 3 - nach den möglichen Anwalts kost en für die dritte Instanz (für die Nichtzulassungsbeschwerde mit möglich er anschließende r Rev i- sion: 2,3 - Verfahrensgebühr in Höh e von 18.620,80 1,5 - Terminsgebühr m- ) . Mayen Harsdorf - Gebhardt Dr. Karczewski Lehmann Dr. Brockmöller Vorinstanzen: LG Köln, Entscheidung vom 25.08.2011 - 24 O 333/10 - OLG Köln, Entscheidung vom 22.01.2013 - 9 U 188/11 -
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