BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VI ZR 93/11 vom 11. April 2012 in dem Rechtsstreit - 2 - Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 11. April 20 1 2 durch den Vo r- sitzenden Richter Galke, die Richter Zoll und Wellner, die Richterin Diederic h- sen und den Richter Stöhr beschlossen: Die Anhörungsrüge vom 15. März 2012 gegen den Senatsb e- schluss vom 28. Februar 20 12 wird auf Kosten de s Klägers z u- rückgewiesen. Gründe: Die gemäß § 321a ZPO statthafte und auch im Übrigen zulässige G e- hörsrüge ist nicht beg ründet. Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags ausdrücklich zu b e- scheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04, NJW 2005, 1432 f.). Nach § 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO kann das Revisionsgericht von einer Begründung des Beschlusses, mit dem es über die Nichtzulassungsbeschwerde entscheidet, absehen, wenn die se nicht geei g net wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine R e vision zuzulassen ist. Von dieser Möglichkeit hat der Senat im vorliegenden Fall G e- brauch gemacht. 1 2 - 3 - Der Senat hat bei seiner Entscheidung über die Zurückweisung der Ni chtzulassungsbeschwerde das Vorbringen des Klägers in vollem Umfang g e- prüft, ihm aber keine Gründe für eine Zulassung der Revision entnehmen kö n- nen. Galke Zoll Wellner Diederichsen Stöhr Vorinstanzen: LG Meiningen, Entscheidung vom 26.06.2009 - 3 O 665 /07 - OLG Jena, Entscheidung vom 02.03.2011 - 2 U 619/09 - 3
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