BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V ZR 97/06 vom 16. November 2006 in dem Rechtsstreit - 2 - Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 16. November 2006 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kr374ger, den Richter Dr. Klein, die Richterin Dr. Stresemann und die Richter Dr. Czub und Dr. Roth beschlossen: Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 20. Zivilsenats des Oberlandesgerichts K366ln vom 24. M344rz 2006 wird auf Kosten der Kl344ger als unzul344ssig verworfen, weil nicht dargelegt ist (vgl. dazu Senat, Beschl. v. 27. Juni 2002, V ZR 148/02, NJW 2002, 2720, 2721), dass der Wert der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer 20.000 200 374bersteigt (247 26 Nr. 8 EGZPO, 247247 544, 97 Abs. 1 ZPO). Die Beschwer der Kl344ger aus der Abweisung ihrer Klage auf Beseitigung des 334berbaus ist gem. 247 3 ZPO nach dem Wertverlust zu bemessen, den das Grundst374ck durch den 334berbau erleidet (Senat, Beschl. v. 23. Januar 1986, V ZR 119/85, NJW-RR 1986, 737; OLGR Hamm 1995, 267; OLGR M374nchen 1997, 140). Der Wert der Klage auf Herausgabe der Standfl344che des Anbaus und der Freifl344chen des Flurst374cks 27 ist gem. 247 6 ZPO nach deren Wert zu bestimmen. Der Bodenwert des insgesamt 51 m 2 gro337en Flurst374cks 27 ist in dem mit der Beschwerdebegr374ndung vorgelegten Gutachten des Sachverst344ndigen V. auf 6.630 200 eingesch344tzt worden. Der Wert der Beschwer der Kl344ger 374bersteigt diesen Wert nicht. Eine Erh366hung der Beschwer durch den Antrag auf Beseitigung des 334berbaus ist nicht dargelegt. Der Wertverlust eines Grundst374cks durch den 334berbau des Nachbarn ist dann mit dem Wert der 374berbauten Fl344che anzusetzen, wenn nichts daf374r vorgetragen wird oder zu erkennen ist, dass auch die Nutzung der nicht 374berbauten Fl344che beeintr344chtigt worden ist (OLGR M374nchen 1997, 140). - 3 - Der Wert des nach dem Klageantrag abzurei337enden Geb344udes (Anbaus) und die Kosten der Entsorgung weiterer baulicher Anlagen (Terrassenbelag, Holzzaun, Eternitplatten) haben dagegen bei der Bestimmung der Beschwer der Kl344ger au337er Ansatz zu bleiben; sie w344ren nur f374r die Beschwer der Beklagten ma337gebend, wenn diese gem344337 den Antr344gen der Kl344ger verurteilt worden w344re (dazu Senat, BGHZ 124, 313, 317). Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens betr344gt danach 6.630 200. Kr374ger Klein Stresemann Czub Roth Vorinstanzen: LG Aachen, Entscheidung vom 28.06.2005 - 8 O 16/05 - OLG K366ln, Entscheidung vom 24.03.2006 - 20 U 129/05 -
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