BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZA 102/11 vom 26. Januar 2012 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kays er , die Richter Prof. Dr. Gehrlein, Vill, Dr. Fischer und Grupp am 26. Januar 2012 beschlossen: Der Antrag der Klägerin auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Verfahren der Revision gegen das Urteil des 20. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 30. September 2011 wird abg e- lehnt. Gründe: Die Voraussetzun gen für die Bewilligun g von Prozesskostenhilfe nach § 116 Satz 1 Nr. 1 ZPO liegen nicht vor. Die der Klägerin durch das beabsic h- ti g te Revisionsverfahren entstehenden Kosten in Höhe von 2.232,24 nach ihrem eigenen Vorbringen zu einem Teilbetrag von 1.732,80 Insolvenzmasse aufgebracht werden (§ 116 Satz 3 ZPO) . Die darüber hinau s- gehenden Kosten von 499,44 , schon im Blick auf die Erfolgsaussic h- ten der Sache (vgl. BGH, Urteil vom 1. Dezember 2011 - IX ZR 79/11, ZIP 2012, 34), in zumu tbarer Weise die beiden am Insolvenzverfahren beteiligten 1 - 3 - Gläubi ger aufbringen , denn ein Prozesserfolg erhöht ihre Befriedigungsquote um mehr als 5 v om H undert , was einem Mehrertrag von mindestens 1.000 bzw. 3.500 Kayser Gehrlein Vill Fischer Grupp Vorinstanzen: LG Aachen, Entscheidung vom 25.02.2011 - 9 O 393/10 - OLG Köln, Entscheidung vom 30.09.2011 - 20 U 64/11 -
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