BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZA 22/06 vom 16. November 2006 in dem Insolvenzverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Gero Fischer und die Richter Dr. Ganter, Raebel, Vill und Dr. Detlev Fischer am 16. November 2006 beschlossen: Der Antrag auf Gew344hrung von Prozesskostenhilfe f374r die Einle-gung einer Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 3. Zivil-kammer des Landgerichts Chemnitz vom 1. Juni 2006 wird zu-r374ckgewiesen. Gr374nde: Der Prozesskostenhilfeantrag ist zur374ckzuweisen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (247 114 Satz 1 ZPO). 1 Die beabsichtigte Rechtsbeschwerde w344re nach 247 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO unstatthaft, weil sie von dem Beschwerdegericht in dem angefochtenen Be-schluss nicht zugelassen worden ist. Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs richtet sich der Rechtsmittelzug nach allgemeinen vollstre-ckungsrechtlichen Vorschriften, wenn das Insolvenzgericht kraft besonderer Zuweisung funktional als Vollstreckungsgericht entscheidet (BGH, Beschl. v. 5. Februar 2004 - IX ZB 97/03, WM 2004, 834, 835; v. 6. Mai 2004 - IX ZB 104/04, ZIP 2004, 1379; v. 12. Januar 2006 - IX ZB 239/04, WM 2006, 539). Das gilt auch, wenn das Insolvenzgericht - wie hier - auf Antrag des Treuh344n-ders gem344337 247 292 Abs. 1 Satz 3, 247 36 Abs. 4 InsO, 247 850c Abs. 4 ZPO nach 2 - 3 - billigem Ermessen bestimmt, inwieweit eine Person, welcher der Insolvenz-schuldner kraft Gesetzes Unterhalt gew344hrt, infolge ihres eigenen Einkommens bei der Berechnung des unpf344ndbaren Teils des Arbeitseinkommens unber374ck-sichtigt bleibt (BGH, Beschl. v. 6. Juli 2006 - IX ZB 220/04, Umdruck Rn. 1). Dr. Gero Fischer Dr. Ganter Raebel Vill Dr. Detlev Fischer Vorinstanz: LG Chemnitz, Entscheidung vom 01.06.2006 - 3 T 123/06 -
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