BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZA 23/06 vom 21. September 2006 in dem Verfahren auf Er366ffnung des Insolvenzverfahrens - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer, die Richter Raebel, Dr. Kayser, Cierniak und die Richterin Lohmann am 21. September 2006 beschlossen: Der Antrag der Schuldnerin auf Prozesskostenhilfe f374r die Rechts-beschwerde gegen den Beschluss der 11. Zivilkammer des Land-gerichts N374rnberg-F374rth vom 24. Mai 2006 wird zur374ckgewiesen. Gr374nde: Die beabsichtigte Rechtsverfolgung hat keine Aussicht auf Erfolg (247 114 ZPO). Das am 14. Juli 2005 er366ffnete Insolvenzverfahren 374ber das Verm366gen der Schuldnerin ist noch nicht beendet. Der Antrag der Schuldnerin vom 23. Dezember 2005 auf Er366ffnung eines zweiten Insolvenzverfahrens ist damit unzul344ssig. Gegen jeden Schuldner kann grunds344tzlich nur ein einziges Insol-venzverfahren durchgef374hrt werden (BGHZ 162, 181, 183; BGH, Beschl. v. 15. Mai 2004 - IX ZB 189/03, WM 2004, 1589; HK-InsO/Kirchhof, 4. Aufl. 247 27 Rn. 9). Das gilt auch im vorliegenden Fall. Entgegen der Ansicht der Schuldne- 1 - 3 - rin ist ein Zweitverfahren kein taugliches Mittel zur 334berpr374fung der Amtsf374h-rung des Insolvenzverwalters im er366ffneten Verfahren. Fischer Raebel Kayser Cierniak Lohmann Vorinstanzen: AG N374rnberg, Entscheidung vom 24.01.2006 - 8002 IN 1845/05 - LG N374rnberg-F374rth, Entscheidung vom 24.05.2006 - 11 T 1917/06 -
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