BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZA 26/06 vom 16. November 2006 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Gero Fischer und die Richter Dr. Ganter, Raebel, Vill und Dr. Detlev Fischer am 16. November 2006 beschlossen: Der Antrag auf Gew344hrung von Prozesskostenhilfe f374r die Einle-gung einer Nichtzulassungsbeschwerde gegen den Beschluss des 7. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Braunschweig vom 2. Juni 2006 wird zur374ckgewiesen. Gr374nde: Der Prozesskostenhilfeantrag ist zur374ckzuweisen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (247 114 Satz 1 ZPO). 1 Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde (247 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO) ist - im Gegensatz zur Regelung der Revision (247 544 ZPO) - nicht an-fechtbar (BGH, Beschl. v. 1. Juni 2006 - IX ZA 33/05, Umdruck S. 2; Hk-ZPO/Kayser, 247 574 Rn. 15). Das Rechtsbeschwerdeverfahren kennt die Nicht-zulassungsbeschwerde nicht (Musielak/Ball, ZPO 4. Aufl., 247 574 Rn. 9). Dies ist in den Gesetzesmaterialien mit der Entlastung des Bundesgerichtshofs und damit begr374ndet worden, dass es in der Regel um die Anfechtung weniger be-deutsamer Nebenentscheidungen geht (BT-Drucks. 14/4722, 116). Auch von Verfassungs wegen ist eine zus344tzliche 334berpr374fung gerichtlicher Entscheidun- 2 - 3 - gen im Wege der Rechtsbeschwerde nicht geboten (Z366ller/Gummer, ZPO 25. Aufl., 247 574 Rn. 16). Dr. Gero Fischer Dr. Ganter Raebel Vill Dr. Detlev Fischer Vorinstanzen: LG G366ttingen, Entscheidung vom 01.09.2005 - 4 O 121/00 - OLG Braunschweig, Entscheidung vom 12.06.2006 - 7 W 22/06 -
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