BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX Z A 26/15 vom 7 . Oktober 2015 in dem Prozesskostenhilfeverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, die Richter Prof. Dr. Gehrlein, Grupp, die Richter in Möhring und den Richter Dr. Schoppmeyer am 7 . Oktober 2015 beschlossen: Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für ein Verfa h- ren der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsb e- schwerde in den Beschlü ss e n des Landgerichts Ellwangen vom 30. April und 29. Juni 2015 wird abgelehnt. Gründe: Prozesskostenhilfe ist gemäß § 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO zu versagen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine Aussicht auf Erfolg hat. Dem Antra g- steller steht kein Rechtsmittel gegen die landger ichtlichen Entscheidungen vom 30. April und 29. Juni 2015 zur Verfügung. Das Landgericht hat im Beschluss vom 30. April 2015 die Rechtsb e- schwerde nicht zugelassen. Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist - im Gegensatz zur Regelung bei der Revisio n (§ 544 ZPO) - nicht anfechtbar ( BGH, Beschluss vom 16. November 2006 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41 Rn. 2; vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113 Rn. 2 ; vom 28. März 2012 - IX ZA 8/12 Rn. 2; vom 10. Mai 2012 - IX ZB 295/11, ZIP 2012, 1146 Rn. 16 ) . Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (BGH, B e- 1 2 - 3 - schluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02 , WM 2002, 775, 776 ) und verfassung s- rechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff). Der Beschluss vom 29. Juni 2015, mit dem das Landgeric ht die als G e- hörsrüge ausgelegte Eingabe des Antragstellers vom 6. Juni 2015 verworfen hat , ist gemäß § 321 Abs. 4 S atz 4 ZPO unanfechtbar . Kayser Gehrlein Grupp Möhring Schoppmeyer Vorinstanzen: AG Ellwangen/Jagst, Entscheidung vom 18.12.2014 - 2 C 113/14 - LG Ellwangen, Entscheidung vom 30.4.2015 - 1 S 21/15 - 3
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