BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZA 28/07 vom 20. M344rz 2008 in dem Verfahren auf Er366ffnung des Insolvenzverfahrens - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer und die Richter Dr. Ganter, Raebel, Dr. Kayser und Cierniak am 20. M344rz 2008 beschlossen: Dem Gl344ubiger wird die f374r eine Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 9. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt am Main (Gesch344ftsnummer 2-09 T 477/07) vom 15. November 2007 nachgesuchte Prozesskostenhilfe versagt. Gr374nde: Das Prozesskostenhilfegesuch war zur374ckzuweisen, weil die Rechtsver-folgung keine Aussicht auf Erfolg bietet (247 114 Satz 1 ZPO). 1 Eine Rechtsbeschwerde w344re unstatthaft und damit unzul344ssig. Die Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde setzt gem344337 247 7 InsO voraus, dass be-reits das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde nach 247 6 Abs. 1 InsO er366ffnet war (BGH, Beschl. v. 18. September 2003 - IX ZB 75/03, ZIP 2003, 2123 f; v. 7. Oktober 2004 - IX ZB 128/03, ZIP 2004, 2341; v. 14. Dezember 2005 - IX ZB 54/04, NZI 2006, 239; M374nchKomm-InsO/Ganter, 2. Aufl. 247 7 Rn. 21; HK-InsO/Eickmann, 4. Aufl. 247 7 Rn. 3). 2 Gegen die Ablehnung des Antrags auf Ladung des Sachverst344ndigen war die sofortige Beschwerde nicht er366ffnet. Es handelt sich bei der angefoch- 3 - 3 - tenen Entscheidung um die Ablehnung einer Beweisanordnung im Insolvenz-verfahren, die nicht anfechtbar ist (HK-InsO/Kirchhof, 4. Aufl. 247 6 Rn. 6), auch wenn sie in Beschlussform erfolgt ist (Uhlenbruck, InsO, 12. Aufl. 247 5 Rn. 26; Jaeger/Gerhardt, InsO, 247 5 Rn. 4). Fischer Ganter Raebel Kayser Cierniak Vorinstanzen: AG Frankfurt am Main, Entscheidung vom 24.08.2007 - 810 IN 9/06 S - LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 15.11.2007 - 2/9 T 477/07 -
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