BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX Z A 28/09 vom 3 . August 2011 in Sachen - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser , die Richter Raebel, Dr. Pape, Grupp und die Richterin Möhring am 3 . August 2011 beschlossen: Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine B e- schwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 23. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 26. Mai 2009 wird abgelehnt. Gründe: Das beabsichtigt e Rechtsmittel hat keine hinreichende Aussicht auf E r- folg (§ 114 ZPO). Das Berufungsurteil lässt nach summarischer Prüfung keine Möglichkeit zur Erhebung durchgreifender Revisionszulassungsrügen erke n- nen. Es erschöpft sich in der tatrichterlichen Würdigung des Einzelfalls, ohne hierbei ersichtlich von Rechtsgrundsätzen des Bundesgerichtshofs zur Ausl e- gung von § 19 Abs. 5 GmbHG oder des Haftungsrechts oder sonst für die Ei n- heitlichkeit der Rechtsprechung wesentlicher Gerichte abzuweichen (vgl. BGH, Urteil vo m 18. Februar 1991 - II ZR 104/90, BGHZ 113, 335; vom 21. Februar 1 994 - II ZR 60/93, BGHZ 125, 141; Beschluss vom 4. März 1996 - II ZB 8/95, BGHZ 132, 141; Urteil vom 26. Mai 1997 - II ZR 69/96, BGHZ 135, 381; vom 16. September 2002 - II ZR 1/00, BGHZ 152 , 37). 1 - 3 - Es spricht auch nichts dafür, dass das Berufungsgericht eine grundsätzl i- che Bedeutung der Rechtssache verkannt haben könnte. Die Frage, ob die a n- genommenen Pflichtverletzungen der Beklagten nur einem Beratungsverhältnis zu der insolventen GmbH z ugeordnet werden können und der Kläger in einem solchen Mandat geschützter Dritter wäre , ist nicht entscheidungserheblich. Kayser Raebel Pape Grupp Möhring Vorinstanzen: LG Duisburg, Entscheidung vom 20.02.2006 - 2 O 249/05 - OLG Düsseldorf, En tscheidung vom 26.05.2009 - I - 23 U 53/06 - 2
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