BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZA 3/07 vom 10. Mai 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Gero Fischer, die Richter Dr. Ganter und Vill, die Richterin Lohmann und den Richter Dr. Detlev Fischer am 10. Mai 2007 beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 15. Zivilsenats in Kassel des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 4. Dezember 2006 wird auf Kosten der Kl344gerin als unzul344ssig verworfen. Der Antrag der Kl344gerin auf Beiordnung eines Notanwalts f374r das Rechtsbeschwerdeverfahren wird zur374ckgewiesen. Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf 300 200 festgesetzt. Gr374nde: Die Eingabe vom 17. Januar 2007 ist als Rechtsbeschwerde zu behan-deln und als solche gem344337 247 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 247 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO statthaft, aber unzul344ssig, weil sie nicht binnen einer Notfrist von einem Monat nach Zustellung des Beschlusses vom 4. Dezember 2006 beim Bundesge-richtshof (247 575 Abs. 1 Satz 1 ZPO) durch einen zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (247 78 Abs. 1 Satz 4 ZPO) und ein Zulassungsgrund im 1 - 3 - Sinne von 247 574 Abs. 2 ZPO nicht besteht; das Oberlandesgericht hat zutref-fend entschieden. Ein Anspruch auf Bestellung eines Notanwalts besteht nicht, weil die Rechtsverfolgung aussichtslos ist (247 78b Abs. 1 ZPO). 2 Dr. Gero Fischer Dr. Ganter Vill Lohmann Dr. Detlev Fischer Vorinstanzen: LG Marburg, Entscheidung vom 26.10.2005 - 2 O 115/02 - OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 04.12.2006 - 15 U 247/05 -
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