BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZA 31/13 vom 10. Januar 201 4 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, den Richter Vill, die Richterin Lohmann, d en Richter Dr. Pape und die Richterin Möhring am 10. Januar 2014 beschlossen: Der Antrag des Beklagten auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das beabsichtigte Rechtsmittel gegen den Beschluss der 5. Z i- vilkammer der Landgerichts Kleve vom 12. November 2013 wird abgelehnt. Gründe: Die Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe liegen nicht vor. Die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine hinreichende Au s- sicht auf Erfolg (§ 114 Satz 1 ZPO). Die gemäß § 522 Abs. 1 Satz 4, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ZPO gegen den Beschluss des Landgerichts vom 12. November 2013 statthafte Rechtsb e- schwerde wäre auch nach Beiordnung eines beim Bundesgerichtshofs zugela s- senen Rechtsanwalts unzulässig . Di e Monatsfrist zur Einlegung der Rechtsb e- schwerde (§ 574 Abs. 4 ZPO ) ist am 16. Dezember 2013 verstrichen, ohne dass für ein auf der Grundlage von Prozesskostenhilfe zu führendes Rechtsb e- schwerdeverfahren die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in Betracht kommt. Ein rechtzeitig gestellter Prozesskostenhilfeantrag recht fertigt eine Wi e- 1 2 - 3 - dereinsetzung in den vorigen Stand der Rechtsmittelfrist nur dann, wenn die Partei vernünftigerweise nicht damit rechnen musste, ihr Antrag könne zurüc k- gewiesen werden. Mit einer Bewilligung der Prozesskostenhilfe kann die Partei lediglich dann rechnen, wenn sie die persönlichen und wirtschaftlichen Vorau s- setzungen für die Gewährung der Prozesskostenhilfe in ausreichender Weise dargetan hat. Nur wenn diese ausreichende Darlegung innerhalb der Recht s- mi t telfrist erfolgt, ist die Versäumung die ser Frist vom Antragsteller nicht unve r- schuldet (BGH, Beschluss vom 9. Oktober 2003 - IX ZA 8/03, ZVI 2003, 600, 601 mwN ; vom 8. Januar 2013 - IX ZA 36/12, nv, Rn. 2 f; vom 15. August - 4 - 2013 - IX ZB 49/13, nv, Rn. 2 ). Hieran fehlt es, weil die erforderlic he Erklärung trotz des Hinweises vom 10. Dezember 2013 erst am 17. Dezember 2013 und damit nach Ablauf der Rechtsmittelfrist zur Akte ge reicht wurde . Kayser Vill Lohmann Pape Möhring Vorinstanzen: AG Emmerich, Entscheidung vom 01.10.2013 - 9 C 138/1 3 - LG Kleve, Entscheidung vom 12.11.2013 - 5 S 159/13 -
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