BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZA 4/14 vom 20. Februar 2014 in dem Prozesskostenhilfeverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Vill, Prof. Dr. Gehrlein, Dr. Pape, Grupp und die Richterin Möhring am 20 . Februar 20 14 beschlossen: Der Antrag des Antragstellers auf Bewilligung von Prozesskoste n- hilfe für das beabsichtigte Rechtsmittel gegen den Beschluss des 12. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 8. Januar 2013 wird abgelehnt. Gründe: Die Vorausse tzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe liegen nicht vor. Die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine hinreichende Au s- sicht auf Erfolg (§ 114 Sa tz 1 ZPO). Eine Rechtsbeschwerde ist schon nicht statthaft. Weder sieht das Gesetz im Prozess kostenhilfeverfahren die Möglichkeit der Rechtsbeschwerde allg e- mein vor (§ 127 Abs. 2 Satz 2 , § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) noch wurde vo r- liegend die Rechtsbeschwerde durch das Beschwerdegericht ausdrücklich z u- ge lassen (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Die Nichtzulassung der Rechtsb e- schwerde (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO) ist - im Gegensatz zur Reg elung der Revision (§ 544 ZPO) - nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113; BGH, B eschluss vom 16. November 2006 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41). Auch eine außerordentliche Beschwerde ist 1 2 - 3 - nicht eröffnet (vgl. BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich nicht geboten (vgl. BVerfGE 107 , 395 ff ). Vill Gehrlein Pape Grupp Möhring Vorinstanzen: LG Stuttgart, Entscheidung vom 04. 07.2011 - 9 O 478/10 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 08.01.2013 - 12 W 54/11 -
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