BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZA 6 /1 5 vom 24 . Febru a r 201 5 in dem Prozesskostenhilfeverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, die Richter Prof. Dr. Gehrlein , Vill, Dr. Fi scher und Grupp am 24 . Februar 2015 beschlossen: Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die bea b- sichtigte Rechtsbeschwerde des Antragstellers gegen den B e- schluss des 25. Zivilsenats des Oberl and esgerichts Hamm vom 21. Dez em ber 2012 wird abgelehnt. Gründe: Die Prozesskostenhilfe ist gemäß § 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO zu versagen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine Aussicht auf Erfolg hat. Die vom Antragsteller angekündigte Rechtsbeschwerde gegen den Pr o- zesskostenhilfe versagenden B eschluss des Oberlandesgerichts ist nicht stat t- haft. Weder sieht das Gesetz im Prozesskostenhilfeverfahren die Möglichkeit der Rechtsbes chwerde vor (§ 127 Abs. 2 , § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) noch ist die Rechtsbeschwerde vorliegend durch das Beschwerdeg ericht ausdrüc k- lich zugelassen worden (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Gegen die Nichtzula s- sung der Rechtsbeschwerde findet - anders als bei der Revision - keine Nich t- zulassungsbeschwerde statt (BGH, Beschluss vom 16. November 2006 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41 ; BGH, Beschluss vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113 ). Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröf f- 1 2 - 3 - net (BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BVerfG E 107, 395 ff). Kayser Gehrlein Vill Fischer Grupp Vorinstanzen: LG Bielefeld, Entscheidung vom 14.11.2012 - 1 O 425/12 - OLG Hamm, Entscheidung vom 21.12.2012 - I - 25 W 335/12 -
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