ECLI:DE:BGH:2018:150518BXIZA6.18.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZA 6/18 vom 15. Mai 2018 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15. Mai 2018 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger , die Richter Dr. Grüneberg und Dr. Matthias sowie die Richt erinnen Dr. Derstadt und Dr. Dauber beschlossen: Der Antrag des Antragstellers vom 31. März 2018 auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Durchführung einer Nichtigkeitskl a- ge gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12. März 1990 (II ZR 312/88) wird abgelehnt. Gründe: Die beabsichtigte Rechtsverfolgung hat keine hi nreichende Aussicht auf Erfolg. D as Urteil des II. Zivilsenats vom 12. März 1990 (II ZR 312/88, WM 1990, 1113) kann nicht statthaft Gegenstand einer (selbständigen) Nichtigkeit s- kla ge sein. Dieses Urteil beschränkte sich darauf, das Urteil des Kammerg e- richts vom 30. September 1998 (3 U 7105/87) aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das Kammergericht zurüc k- zuverweisen. Es war mithin nicht der mater iellen Rechtskraft fähig ( Gemeins a- mer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes , Be schluss vom 6. Februar 1973 GemS - OGB 1/72, BGHZ 60, 392, 396; Büscher in Wieczorek/Schütze, ZPO, 4. Aufl., § 322 Rn. 18). Ihm folgte außerdem nicht nur eine Entscheidung des Kammergerichts (Urteil vom 12. Dezember 1990 3 U 2981/90) im wiede r- eröffneten Berufungsverfahren nach, sondern auch mit gleichem Rang im I n- 1 - 3 - stanzenzug eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 1. Oktober 1991 XI ZR 37/91) . Ellenberger Grüneberg Matthias Derstadt Dauber Vorinstanzen: LG Berlin, Entscheidung vom 23.10.1987 - 3 O 156/87 - KG Berlin, Entscheidung vom 30.09.1988 - 3 U 7105/87 -
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