BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZA 7/12 vom 27 . März 2012 in dem Restschuldbefreiungsverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, die Richter Raebel und Vill, die Richterin Lohmann un d den Richter Dr. Pape am 27 . März 2012 beschlossen: Der Antrag des Beteiligten zu 1 auf Bewilligung von Prozessko s- tenhilfe für das Verfahren der Rechtsbeschwerde gegen den B e- schluss der 3. Zivilkammer des Landgerichts Halle vom 24. Januar 2012 und der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Recht s- beschwerde in dem vorgenannten Beschluss wird abgelehnt. Gründe: Die Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe liegen nicht vor. Die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine hinreich ende Au s- sicht auf Erfolg (§ 114 Satz 1 ZPO). 1. Die Rechtsbeschwerde ist nicht statthaft, weil sie durch das B e- schwerdegericht nicht zugelassen worden ist. Nachdem die Vorschrift des § 7 InsO durch Gesetz vom 21. Oktober 2011 (BGBl. I S. 2082) mit Wir kung zum 27. Oktober 2011 aufgehoben worden ist, findet die Rechtsbeschwerde gegen Beschwerdeentscheidungen im Insolvenzverfahren nur statt, wenn sie durch das Beschwerdegericht zugelassen worden ist (§ 4 InsO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Die Neuregelu ng ist gemäß Art. 103f Satz 1 EGInsO auf die 1 2 - 3 - Rechtsbeschwerde gegen solche Beschwerdeentscheidungen anzuwenden, die nach dem Inkrafttreten des neuen Rechts erlassen worden sind (BGH, B e- schluss vom 20. Dezember 2011 - IX ZB 294/11, WM 2012, 276 Rn. 5). Da d ie ange fochtene Entscheidung am 24. Januar 2012 erlassen worden ist, findet das neue Recht Anwendung. 2. Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO) ist - im Gegensatz zur Regelung bei der Revision (§ 544 ZPO) - nicht a n- fech tbar (BGH, Beschluss vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113; BGH, Beschluss vom 16. November 2006 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41). Kayser Raebel Vill Lohmann Pape Vorinstanzen: AG Halle (Saale), Entscheidung vom 27.04.2011 - 59 IN 559/99 - LG Halle, Entscheidung vom 24.01.2012 - 3 T 23/11 - 3
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