BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 129/04 vom 12. Juli 2007 in dem Insolvenzverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Gero Fischer und die Richter Dr. Ganter, Dr. Kayser, Vill und Dr. Detlev Fischer am 12. Juli 2007 beschlossen: Der Antrag auf Gew344hrung von Prozesskostenhilfe zur Durchf374h-rung der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 2. Zivilkammer des Landgerichts Stralsund vom 3. Mai 2004 wird zur374ckgewiesen. Gr374nde: Die beabsichtigte Rechtsverfolgung hat keine hinreichende Aussicht auf Erfolg (247 114 ZPO). Die eingelegte Rechtsbeschwerde ist gem344337 247247 6, 7, 289 Abs. 2 Satz 1 InsO, 247 574 Abs. 1, 2 ZPO nicht zul344ssig. Die Sache weist keine Rechtsfragen von grunds344tzlicher Bedeutung auf. Auch kommt eine Entschei-dung des Rechtsbeschwerdegerichts weder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung noch zur Fortbildung des Rechts in Betracht. 1 Mit dem Verschweigen der Mietkaution 374ber 1.525 DM hat die Schuldne-rin jedenfalls unvollst344ndige Angaben im Sinne von 247 290 Abs. 1 Nr. 6 InsO gemacht, wobei eine die Befriedigung der Insolvenzgl344ubiger beeintr344chtigende Wirkung nicht erforderlich ist (BGH, Beschl. v. 23. Juli 2004 - IX ZB 174/03, WM 2004, 1840, 1841 f). Das Insolvenzgericht ist zutreffend von einem grob fahrl344ssigen Versto337 ausgegangen und hat rechtsfehlerfrei angenommen, dass die von der Schuldnerin erst im Rahmen der Anh366rung zum Versagungsantrag gemachten Erg344nzungen die Versagung der Restschuldbefreiung nicht auszu-schlie337en verm366gen (vgl. BGH, Beschl. v. 17. M344rz 2005 - IX ZB 260/03, ZVI 2005, 641, 642). 2 Dr. Gero Fischer Dr. Ganter Dr. Kayser Vill Dr. Detlev Fischer - 3 - Vorinstanzen: AG Stralsund, Entscheidung vom 19.03.2004 - 52 IK 75/02 - LG Stralsund, Entscheidung vom 03.05.2004 - 2 T 151/04 -
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