BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 136/05 vom 13. Juni 2006 in dem Insolvenzverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Gero Fischer und die Richter Dr. Ganter, Raebel, Kayser und Dr. Detlev Fischer am 13. Juni 2006 beschlossen: Der Antrag des Rechtsbeschwerdef374hrers auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe f374r sein Rechtsmittel gegen den Beschluss der 1. Zivilkammer des Landgerichts K366ln vom 29. April 2005 wird ab-gelehnt. Gr374nde: Dem Rechtsbeschwerdef374hrer steht f374r sein Rechtsmittel mangels Er-folgsaussicht nach 247 114 ZPO keine Prozesskostenhilfe zu. Er erstrebt eine insolvenzgerichtliche Weisung an den Verwalter zur Auszahlung einbehaltener Unterhaltsbetr344ge, deren Erteilung das Amtsgericht abgelehnt hat. Ein Rechts-mittel hiergegen ist nicht statthaft (247 6 Abs. 1 InsO). Diese - auch vom Be-schwerdegericht vertretene - Auffassung ist in neuerer Zeit unbestritten (vgl. LG G366ttingen NZI 2000, 491; M374nchKomm-InsO/Graeber 247 58 Rn. 57; Nerlich/ R366mermann/Delhaes, InsO 247 58 Rn. 22; HmbKomm-InsO/Frind 247 58 Rn. 12 a.E.; Braun/Kind, InsO 2. Aufl. 247 58 Rn. 15; Uhlenbruck, InsO 12. Aufl. 247 58 Rn. 29 a.E.; Hess, InsO 247 58 Rn. 24). Eine Verfahrensfrage von grunds344tzlicher Bedeutung stellt sich insoweit nicht. Der Ausschluss des Beschwerderechts ist hier auch verfassungsrechtlich unbedenklich (vgl. BVerfG NJW 1993, 513 zu Art. 14 GG). Dr. Gero Fischer Dr. Ganter Raebel Kayser Dr. Detlev Fischer - 3 - Vorinstanzen: AG K366ln, Entscheidung vom 28.02.2005 - 71 IN 25/02 - LG K366ln, Entscheidung vom 29.04.2005 - 1 T 102/05 -
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