BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XII ZB 14/02 vom 29. Mai 2002 in der Familiensache - 2 - Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 29. Mai 2002 durch die Vo r - sitzende Richterin Dr. Hahne und die Richter Gerber, Prof. Dr. Wagenitz, Dr. Ahlt und Dr. Vézina beschlossen: Das Rechtsmittel des Vaters gegen den Beschluß des 12. Zivilsenats - Senat für Familiensachen - des Oberlandesg e - richts Celle vom 21. Januar 2002 wird als unzulässig verworfen. Das Verfahren ist gerichtsgebührenfrei. Der Vater hat der Beschwerdegegnerin die außergerichtlichen Kosten zu erstatten. Der Beschwerdewert wird auf 3.000 festgesetzt. Gründe: 1. Soweit sich das Rechtsmittel gegen die Zurückweisung des Antrags auf Prozeßkostenhilfe durch das Oberlandesgericht richtet, ist es nicht zulä s - sig, weil gegen Beschlüsse der Oberlandesgerichte als einziges Rechtsmittel die Rechtsbeschwerde vorgesehen ist (§ 133 GVG, §§ 567 Abs. 1, 574 ZPO), die aber nur statthaft ist, wenn dies im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist oder das Oberlandesgericht sie in dem angefochtenen Beschluß zugelassen hat. Keine dieser Voraussetzungen ist im vorliegenden Fall gegeben. - 3 - 2. Soweit sich das Rechtsmittel gegen die Zurckweisung der B e - schwerde gegen die Übertragung des Sorgerechts auf die Mutter richtet, ist das als Rechtsbeschwerde anzusehende Rechtsmittel unzulssig, weil das Obe r - landesgericht sie nicht zugelassen hat (§§ 621 Abs. 1 Nr. 1, 621 e Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO) und die Nichtzulassung (§ 621 e Abs. 2 Nr. 2 ZPO) nach § 26 Nr. 9 EGZPO nicht anfechtbar ist. Hahne Gerber Wagenitz Ahlt Vézina
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